Wie du Ungewissheit nutzt, statt daran zu scheitern – mit Adrian

Shownotes

In dieser Folge ist Adrian zu Gast – Rettungsdienstler, Unternehmer und Teilnehmer von GrenzTrem48.

Wir sprechen darüber, wie sich Entscheidungen anfühlen, wenn Sicherheit fehlt. Adrian erzählt von seinem Weg in den Rettungsdienst, von einer Phase tiefer Erschöpfung, vom Burnout und von dem Entschluss, sich aus alten Strukturen zu lösen. Aus Unsicherheit wurde Schritt für Schritt Bewegung. Aus Bewegung entstand eine Idee. Und aus dieser Idee wurde ein eigenes Start-up.

Außerdem geht es um das, was GrenzTrem48 mit Menschen macht, wenn körperliche Belastung, mentale Herausforderung und emotionale Offenheit zusammenkommen. Adrian spricht offen darüber, was das Wochenende in ihm ausgelöst hat, warum gerade der Verzicht auf Ablenkung so kraftvoll war und weshalb bestimmte Momente weit über das Seminar hinauswirken.

Eine Folge über Ungewissheit, Prioritäten, Mut, Ehrlichkeit und die Kraft echter Entscheidungen.

RDND – Rettungsdienstnetzwerk Deutschland (von Adrian) Adrian hat aus genau den Problemen, über die wir in dieser Folge sprechen, eine eigene Lösung entwickelt: Eine Plattform, die Einsätze im Rettungsdienst einfacher, schneller und komplett digital vermittelt – ohne endlose E-Mails und Abstimmungschaos. Wenn du selbst im Rettungsdienst bist oder jemanden kennst, der sich mehr Flexibilität oder bessere Abläufe wünscht: 👉 https://www.rdnd.de

👉 GrenzTrem – Du weißt, dass es so nicht bleiben kann. Wenn du beim Zuhören gemerkt hast, dass dich das Thema nicht loslässt: Hier bekommst du einen Überblick über GrenzTrem und alles, was dahintersteht. 👉 https://www.grenztrem.com

👉 GrenzTrem48 – Ein Raum für Menschen, die bereit sind, eine Entscheidung zu treffen. Kein Seminar, nach dem du motiviert gehst. Sondern eines, nach dem du weißt, was du tust.

Wenn du an einem Punkt stehst, an dem es so nicht weitergeht: 👉 https://go.grenztrem.com/grenztrem48-1

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich freue mich schon den ganzen Morgen auf diesen Moment, denn unser heutiger Gast wird die Einleitung zum Podcast selbst vorlesen.

00:00:29: sich selbst auszuweichen.

00:00:31: In diesem Podcast sprechen wir mit Menschen, die diesen Moment erlebt haben – nicht perfekt, nicht geschönt sondern einfach nur ehrlich!

00:00:43: Unser heutiger Gast das bin ich und vielen Dank für die Einladung lieber Christian.

00:00:50: Sehr gerne.

00:00:51: ja liebe Adegan ich freue mich sehr auf diese Folge und ich würde am liebsten schon ... mit meiner Lieblingsszene in unserer Begegnung anfangen, aber die zur späterer Stunde.

00:01:03: Da kommen wir noch drauf!

00:01:05: Adrian ein paar Worte zu dir, die ich noch so in meinem Kopf habe also... Ich hab keine Ahnung wie alt du bist?

00:01:13: Du bist im Rettungsdienst schon seit ewigen Jahren gefühlt und da fühlst du dich auch Zuhause.

00:01:19: Du liebst Hunde.

00:01:21: Du warst natürlich auch Teilnehmer bei Grenztremm-Achtenvierzig Und da werden wir sicherlich auch auf das eine und andere Thema zurückkommen.

00:01:29: Und grundsätzlich soll es ja um das Thema Entscheidungen gehen, gerade auch im Alltag... ...und was ich natürlich sehr interessant finde, weil's auch ein bisschen zum Thema Grenztrem passt,... ...du hast dich aus selbstständig gemacht, du hast einen Start-up gegründet und würde mich freuen wenn mir im Laufe der Folge auch darauf zurück kommen würden.

00:01:47: Vielleicht noch ein paar Wochen die du selber über dich loswerden willst?

00:01:52: Ja, was will ich über mich selber?

00:01:53: Das

00:01:53: Alter vielleicht!

00:01:55: Wie alt schätzt du mich denn, wenn du jetzt raten müsstest?

00:01:58: Da bin ich immer vorsichtig.

00:01:59: Ich würde sagen Mitte... Mitte zwanzig.

00:02:02: Ich sag' jetzt mal sechsundzwanzig!

00:02:04: Das war strategisch ganz gut.

00:02:06: Ich bin im Oktober dreiunddreißig geworden.

00:02:10: Ja.

00:02:10: Hast Du schon so alt?

00:02:11: Ja, das ist wirklich

00:02:13: nicht.

00:02:14: Und es fühlt sich aber nicht so an.

00:02:17: Gott sei Dank.

00:02:18: Okay,

00:02:18: das war gut.

00:02:19: Du siehst auch nicht so aus.

00:02:21: Genau.

00:02:22: Danke für die Blumen.

00:02:24: Gerne gerne.

00:02:25: Ja, was man über mich wissen sollte weiß ich auch erst seit dem Grenztrebenwochenende oder ein Teil davon ist mir noch mal sehr klar geworden.

00:02:39: Bin eher so der emotionale Mensch und denke mit dem Herzen häufig zumindest wurde mir da auch nochmal berichtet.

00:02:50: Und ansonsten ja du hast eigentlich schon alles gesagt.

00:02:56: Gut, ich bin mit Hunden aufgewachsen.

00:02:58: Jetzt nicht in der Höhle oder so sondern wir hatten immer Hunde zu Hause und ansonsten arbeite ich gerne und ich arbeite gerne im Rettungsdienst weil mir das Spaß macht... ...und bin dann zur Grenztrem gekommen.

00:03:14: In einer eigentlich sehr spannenden Lebensphase auch das hast du gerade schon gesagt wo ich mich angefangen habe selbstständig zu machen.

00:03:20: Ja krass!

00:03:21: Ganz kurz noch Kölner ne?

00:03:23: Genau.

00:03:24: Richtiger

00:03:25: Kölner oder Herzenskölner, das ist ja immer so eine ganz wichtige Frage und man klären muss...

00:03:29: Also geboren und die ersten zehn Jahre meines Lebens habe ich in Duisburg gewohnt.

00:03:34: Was sich an Duisbruck vermisse?

00:03:37: Nichts!

00:03:38: Also mittlerweile ist es tatsächlich nichts.

00:03:40: früher als Kind wollte ich immer zurück aber mittlerweile.

00:03:43: Ich lebe länger in Köln als in Duiskburg und das auch in Ordnung so.

00:03:47: Okay sehr gut, sehr gut Ja, vielleicht bevor wir einsteigen nochmal.

00:03:51: Also Schule irgendwie gemacht?

00:03:53: Dann schon immer Rettungsdienst oder hast du dich für was anderes entschieden?

00:03:57: vorher da noch paar Wochen dazu?

00:03:59: Genau also ich bin in Köln dann von der Grundschule quasi auf die weiterführende Schule gegangen und war auf der Realschule hab dann überlegt was möchte ich irgendwann mal machen Und war an dem Punkt dass ich mir dachte boah irgendwie ist Koch ein geiler Beruf viel auch mit, ich glaube, fünfzehn-sechzehn angefangen in der Gastroneben beizuarbeiten.

00:04:23: Da kam ich über einen Umweg hin und über meinen Chemielehrer... ...der war...

00:04:29: Schemilehrergastro-Rettungssitzog?

00:04:31: Ja also der Schemielehrermeiter hier im Laden, den nehme ich immer rumhänge, der sucht noch jemanden, der Flyer verteilt und hast da Bock drauf und so, ja kann nicht machen.

00:04:41: Und unter, also immer wenn ich mir das Geld abgeholt habe ... habe ich dann eine Cola und ne Pizza bekommen in der Pizzeria.

00:04:48: Und dann hat er mir irgendwann war viel los, also mit Vorbereitungen, weil er machte die Pizza halt selber auch... ... und hab' ich die Pizza selber gemacht, da meinte er, kannst du ganz schön gut?

00:04:57: Ich so, okay, ja würd's ihr nebenbei lieber in der Küche arbeiten statt Flyer zu verteilen,... ...und dann habe ich da so nebenbei gearbeitet... ...und noch freiwilliges Praktikum gemacht.

00:05:06: Dann bin ich nach der Schule, habe ich ne Ausbildung zum Koch angefangen,... ...hab aber nach drei Monaten gemerkt, boah!

00:05:13: relativ schnell nach vier Wochen, fünf Wochen gemerkt.

00:05:15: Das ist nicht das was ich die nächsten drei Jahre machen möchte und hatte da schon Affinität zu diesem Beruf war schon ehrenamtlich im Katastrophenschutz tätig und dann stand zur Auswahl Was möchtest du werden?

00:05:29: Also damals war die Ausbildung zum Rettungsassistenten eine Option.

00:05:34: Ich habe auch ganz viel geguckt ob ich vielleicht mich irgendwo als Pilot bewerben kann.

00:05:39: Und da hat mich dann die Mama von meiner Damals besten Freundin hat einen sehr guten Satz gesagt.

00:05:46: Er hat gesagt, Adrian du sitzt den ganzen Tag in so einem Cockpit.

00:05:49: überleg dir das bitte und dann

00:05:52: ja... Da muss ich einhaken weil Du wärst auf jeden Fall mein Lieblingspilot weil Du immer richtig geile Ansagen machen würdest.

00:05:58: Ich glaube dass wäre Dein Highlight.

00:06:00: dein jedes Mal.

00:06:00: Das könnte

00:06:01: sein Ja Und ich würde.

00:06:01: jedes mal wenn ich im Flieger sitze werde ich immer hoffen dass Du da in der Pilot bist, ja?

00:06:07: Wäre wahrscheinlich auch eine Option.

00:06:10: So Schauspiel oder so hätte ich auch, glaube ich ganz cool gefunden.

00:06:13: Aber die Wege da rein sind noch komplizierter gewesen als zu seiner Zeit in den Rettungsdienst und ... Da musste ja auch schnell eine Lösung her.

00:06:21: Eine Entscheidung, die man treffen musste!

00:06:23: Ja okay... Du hast gesagt du bist ein Herzensmensch was ich bestätigen kann soweit wir uns kennen.

00:06:27: Wir kennen das jetzt schon etwas länger.

00:06:30: War das damals seine Herzentscheidung?

00:06:32: Oder eher Vernunftsentscheidenung es würde sagen?

00:06:34: Also ich glaub vernünftig war die Entscheidungen zu dem Zeitpunkt nicht.

00:06:39: Kante, die schon im Rettungsdienst gewesen sind davon abgeraten.

00:06:44: Weil die Bezahlung damals sehr schlecht war und die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sehr begrenzt waren.

00:06:53: Und ich habe aber gesagt gut Ich muss jetzt irgendwas machen und irgendwie glaube ich dass mir das Spaß macht und hab dann auch in der Ausbildung noch gemerkt es war ein sehr theoretischer Beginn mit wenig praktischen Anteilen und da habe ich halt gemerkt Das ist doch das, was ich machen will.

00:07:08: Es ist super spannend und...

00:07:10: Trotz der Theorie?

00:07:11: Trotz die Theorie, die man als Grundlage braucht Und hab dann gemerkt, boah, dass es doch abwechslungsreich allein von den theoretischen Themenfeldern.

00:07:23: Dass das auf der Straße nachher nicht so ist, das hätte mir klar sein müssen aber ich bereue es nicht.

00:07:28: Okay Wie lange ist es her?

00:07:31: Wie viele Jahre jetzt zurück?

00:07:32: Ich glaube, das war Zwei Tausend Elf wo ich mit der mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter war das erst angefangen habe und dann anschließend als Rettungssassistent.

00:07:42: Das war da nur so ein Aufbau-Lehrgang, also wenn man den einen Lehrgang gemacht hat, konnte man mit dem anderen Lehrgang aufbauen.

00:07:48: Es waren dann glaube ich elf Wochen Schule, sechs Wochen Krankenhauspraktikum, sowas halt.

00:07:55: Und würdest du sagen für die vielleicht jüngeren Zuhörer?

00:07:58: Das hat sich geändert, ein bisschen Theorie-Praxis...

00:08:00: Genau!

00:08:00: Also es gibt mittlerweile eine dreijährige Ausbildung zu Notfallsanitätern.

00:08:04: Die kann man auch machen, wenn man schon Rettungssanitäter ist und kann die aber auch machen.

00:08:08: Wenn man keine Vorbildungen hat.

00:08:11: Das ist eigentlich super cool weil das jetzt alles strukturiert ist und eigentlich sehr gleich ist oder einheitlich ist in Deutschland.

00:08:17: Und klar jede Schule unterrichtet ein bisschen anders als andere Lernansätze.

00:08:22: Aber insgesamt kann man sagen dass die Ausbildung gleich ist und dass man einen sehr geregelten Anteil an Arbeit auf einer Rettungswache, Arbeit im Krankenhaus hat und viel besser an die Basics herangeführt wird als das damals so der Fall war.

00:08:37: Wie ging es dann weiter?

00:08:38: Rettungstienst...

00:08:40: Genau!

00:08:41: Ich hatte damals keinen Autoführerschein, das war ein sehr großes Problem.

00:08:46: Warum

00:08:46: nicht ist die Frage?

00:08:47: Ja wenn man in Köln wohnt und da aufwächst und ich bin immer mit dem Fahrrad überall hingefahren Das ist ja alles erreichbar.

00:08:56: Also ich habe auch in der Zeit, wo ich diese Ausbildung gemacht hab oder davor... also in dieser Überbrückungsphase habe ich nebenbei einem Schwimmbad gearbeitet.

00:09:04: So das Schwimmbad habe ich, ich glaube, in einer halben Stunde mit dem Fahrrad erreicht.

00:09:07: Das war außerhalb von Köln in Hürt und da bin ich bei Wind & Wetter im Fahrrad gefahren dasselbe in der Ausbildung oder halt mal mit der Bahn Und da brauchte man kein Führerschein und dann musste man auch die Ausbildung selber bezahlen.

00:09:24: damals ... drei tausend sechsunat Euro bezahlt, das weiß ich noch ziemlich genau.

00:09:30: Ja und das ist jetzt quasi schon ein paar Jährchen her, dreizehn Jahre glaube ich vierzehn jahre.

00:09:38: Okay, seitdem dann Errettungsdienst?

00:09:40: Und dann irgendwann die Selbstständigkeit?

00:09:43: Genau also ich habe angefangen... Also auch da gab es wieder einen Auslöser für eine Trennung.

00:09:54: Grund eines Burnouts war, weil halt wie gesagt dem Rettungsdienst wird man oder wurde man gerade zu dieser Zeit ich will nicht sagen verheizt aber.

00:10:03: Es war schon so dass man sehr viel gearbeitet hat und eine sehr hohe Arbeitsbelastung hatte.

00:10:08: also es gibt ja Menschen die sind auf der Arbeit und die sitzen dann da und machen nichts und das war schon ne sehr intensive Erfahrung auf die ich hätte verzichten können.

00:10:19: Also man sagt ja oft so, nee es ist gut dass man das gemacht hat aber ich glaube ich hätte auch mich in einem anderen Kontext so entwickeln können ohne diesen Schmerz den man da hatte.

00:10:30: und dann habe ich halt gemerkt, jetzt muss man was ändern hab meine Stelle reduziert, hab angefangen nebenbei erste Hilfekurse zu geben bzw.

00:10:36: das habe ich vorhin schon gemacht und bin an mehr Richtung Ausbildung gegangen.

00:10:41: Das hat mir sehr viel gegeben und hab dann noch nebenbei angefangen.

00:10:45: Siebzehn war das glaube ich, nebenbei in der Schweiz zu arbeiten.

00:10:51: Auch im Rettungsdienst in einem kleinen Dorf ja.

00:10:55: Wie kommt man in die Schweizer kleine Dorf?

00:10:57: Ja da hat ein alter Arbeitskollege gearbeitet.

00:10:59: Der ist dem mich auch also... Ich will nicht sagen dem ich doch dem ich auch was zu verdanken habe weil er immer ein offenes Ohr hatte gerade in dieser Phase und man sich sehr ehrlich austauschen konnte Man, auch wenn man sich nicht mehr so oft sieht.

00:11:14: Aber wenn man es sich hört dann ist das als wäre es gestern gewesen dass sowas liebig ja bei Freundschaften und in dem Fall war's so dass ich gesagt habe hey Tobi!

00:11:24: Ich muss hier mal raus sucht ihr noch Leute irgendwie?

00:11:28: Ich wusste dass das geht, dass es da Equivalenzen gibt Und damals kam er vorbeikuckte das an hat das mit seiner damaligen Chefin abgesprochen März da, das muss so in dieser Zeit gewesen sein und wir haben jetzt gerade auch März.

00:11:42: Und dann war ich da bin dahin gefahren... ...und dann dachte ich Boah das ist cool!

00:11:49: Das ist ein schönes Dorf irgendwo in der Nähe von Zermatt.

00:11:56: Ich mag Skifahren.

00:11:57: Megaschön also kann ich jedem nur empfehlen Grächen.

00:12:00: und da habe ich dann noch vier Jahre nebenbei als Freelancer gearbeitet.

00:12:04: das ging da ohne Probleme hab ... coole Leute kennengelernt, habe schöne Erfahrungen sammeln dürfen.

00:12:11: Konnte nach der Arbeit direkt auf die Piste im Winter oder halt wandern und das war mega, mega schön!

00:12:17: Was heißt Freelancer?

00:12:19: Also frei

00:12:19: beruflich

00:12:20: genau also quasi aufgerechnet.

00:12:21: Im Rettungsdienst oder ah okay ja... Ich bin

00:12:23: da hingefahren und hab quasi für jeden Tag den ich da gearbeitet habe.

00:12:26: Okay weil das ja wichtig ist glaube ich auch für dein Startup letztlich oder?

00:12:30: Weil jetzt schließt sich für mich tatsächlich so ein bisschen der Kreis wie du dann wahrscheinlich auf die Idee gekommen bist.

00:12:35: Genau Ich erzähle einfach mal kurz weiter, damit der Kreis sich ganz schließt.

00:12:41: Und dann war es so, dass ich in der Schweiz gearbeitet habe und dann kam Covid und ich hab parallel, also kurz bevor Covid angefangen hat, hab ich meinen alten Job gekündigt und hab gesagt, ich mach nur noch Freelancer-Reise, sei's in der Schweiz oder in der Ausbildung für Fortbildungen oder die Notfalsendität der Ausbildung weil mir das so viel Spaß gemacht hat.

00:13:04: aber da war das Problem ... keiner Ausbilder brauchte, weil die... Weil der Bedarf halt stark zurückgefahren worden ist.

00:13:11: An Fortbildungen wurden halt unterbrochen oder ausgesetzt und dann stand ich da so ein bisschen kurzer Hose-Holzgewehr?

00:13:19: Das heißt warte!

00:13:20: Da will ich einsteigen, denn das geht ja um Entscheidungen.

00:13:22: also du hast im Endeffekt... Die war klar, du willst nicht mehr fest am Rettungsdienst sein sondern als Freelancer sag' ich mal Nicht fest angestellt, sondern als freelancer.

00:13:28: aber bist hast die Entscheidung zu einem Ich sage mal vielleicht schlechten Zeitpunkt sozusagen getroffen.

00:13:34: Ja Bauchentscheidung oder warst du dir dessen nicht bewusst?

00:13:39: Nee, also es war so dass ich im August oder im September habe mich dazu entschlossen zu kündigen und dadurch das ich glaube da zu dem Zeitpunkt noch dreihundertfünfzig Überstunden hatte wusste ich halt okay dann kann ich jetzt den Rest des Jahres sehr entspannt nicht viel machen.

00:13:56: Ich hab dann auch einen Lehrgang besucht in Praxanleit also so ein berufsausbildende Weiterbildung quasi ... und habe das auf eigene Kosten bezahlt auch nochmal.

00:14:07: Und war dann quasi da auch noch mal in Erweiterbildung, wie gesagt... ...und hab da meine Überstunden abgefeiert und war auch in dem Zeitraum nur so zwei, drei Mal im Monat auf der Wache.

00:14:16: Das war irgendwie ganz cool weil sich alle schon meinten, du Jet Setter!

00:14:22: Dann kam dieser Punkt quasi zum ein dreißigsten Zwölften hatte ich meinen letzten Dienst.

00:14:28: Am ersten ersten bin ich abends in die Schweiz gefahren Und wusste so, ich bin jetzt drei Wochen in der Schweiz und habe das auch für Zeit als Zeit für mich genommen.

00:14:38: Um ein bisschen runterzufahren um zu reflektieren was möchte ich oder wo soll die Reise hingehen?

00:14:42: Und in diesen drei Wochen also ich wusste noch nicht ganz wo die Reis hingehen sollte war mir klar okay.

00:14:49: bei Kölner Rettungsdienst das will ich nicht ganz hinter mir lassen hab dann auch schon mal geguckt ob ich da eine Teilzeitstelle noch finde wo ich jetzt auch schon sechs Jahre bin ... glücklich bin bei dem Arbeitgeber und also deutlich unkomplizierter.

00:15:08: Und dann war aber gut, dann mache ich halt Schule... ...und dann kam glaube ich in der Zeit wo ich da war, also Anfang ... ... zwanzig-zwanzig war ja schon diese Covid-Pandemie im Januar ... ... fing das so langsam an und zu Karneval kam dann so oder kurz nach Karnevall ... ... kam er die ersten Restriktionen und dann kam auch die Auftraggeber, ... ... also die Schulen zu mir meinten hey wir müssen dir die Termine absagen,... Und dann mach ich so, kann ich denn da eine Rechnung stellen oder so?

00:15:36: Dann haben die gesagt es sei uns nicht böse aber das geht nicht.

00:15:38: Wir wissen gerade nicht wie's weitergeht.

00:15:41: Das war ja bei vielen so.

00:15:42: Ich hatte auch schon die Anfrage dass sich Auslandskrankenrückhuldienst machen sollte.

00:15:48: Was ich

00:15:50: heute auch noch mache.

00:15:50: Also ich fliege zum Beispiel dann ins Ausland... Türkei, Tenerifal, Zypern, Spanien, Italien.

00:15:57: Du bist

00:15:57: also der Typ, den einholen kommt wenn man immer beim ADAC dann irgendwo unterscheidet?

00:16:01: Genau nur dass

00:16:02: das nicht bei

00:16:03: dem ADAC ist sondern halt für andere Versicherungen die dann quasi das Unternehmen anfangen.

00:16:07: Das gibt's tatsächlich schon mal.

00:16:08: ja weil

00:16:09: es keine unnötige Versicherung.

00:16:11: Ich will keine Werbung dafür machen aber es ist unfassbar wichtig weil tatsächlich bin ich schon ein paar Mal angerufen worden.

00:16:17: so ich habe da das Problem der Schwager von einem guten Kumpel.

00:16:21: Der liegt jetzt da in der Türkei auf Intensivstation.

00:16:24: Aber er ist nicht versichert und dann kann ich halt sagen, ja also ich hol die Leute ja nur zurück.

00:16:29: Also das passiert dann auch.

00:16:31: Ja auf jeden Fall war dann klar okay.

00:16:33: Ich weiß nicht wo es jetzt gerade hingeht?

00:16:36: Und hab dann quasi... Also dann haben wir auch die Schweizer gesagt so hey wir können dich grade nicht ins Land holen weil so die Distanz du kannst nicht siebenhundert Kilometer in die Schweiz fahren.

00:16:47: was ist wenn du Covid aus Köln mit hier ins

00:16:49: Dorf

00:16:49: bringst?

00:16:50: ne Und dann bin ich immer meinen damaligen Mitbewohner, der auch aus dem Rettungsdienst kam.

00:16:58: Der in einer anderen Stadt geboren und aufgewachsen ist und da beim Roten Kreuz einen Kontakt hatte, meinte melde ich mal bei meinem alten Chef oder meinem Kumpel, der sucht Leute die für den Rettungswagen fahren.

00:17:09: Dann habe ich gesagt gut wie funktioniert das?

00:17:11: Ich dachte ja mach's einfach auf Rechnungen!

00:17:14: ... habe ich den angerufen und da meinte, ja hier.

00:17:19: Ich hab da auch deinen Namen schon mal irgendwo gesehen oder gehört... ...und das ist halt in dieser Rettungsdienstwelt auch alles sehr klein.

00:17:25: Und dann bin ich da halt ab und zu hingefahren diese zwei, drei Malen.

00:17:29: Dann hat ein anderer Schulleiter mich noch an einen anderen ... ... Rettungstdienst verwiesen.

00:17:33: Meint er die haben gerade ein Auto.

00:17:35: Die besetzen das plötzlich ganz viel aber der hat keine Mitarbeiter.

00:17:39: Okay!

00:17:39: Und dann war ich halt bei diesen zwei Rettungen und hab da angefangen quasi als freiberuflicher Notfallsanitäter zu arbeiten.

00:17:45: ... war so ein bisschen eine Entscheidung, die aus der Not getroffen wurde.

00:17:52: Weil ich auch nicht wusste wie viel Geld kann ich pro Stunde verlangen.

00:17:56: und das hat dann alles am Anfang so gepasst... ...und ja so hat sich das dann weiterentwickelt.

00:18:00: und irgendwann jetzt kommen wir zu dem Start-up.

00:18:03: Ja, ja.

00:18:05: Kam mir so die Idee.

00:18:06: also es gab dann offiziell so Vermittlungsagenturen habe ich mich auch angemeldet aber die waren natürlich froh wenn sie niemanden von extern reinholen mussten während der Covid-Pandemie.

00:18:16: Und dann habe ich angefangen da auch mich zu melden und dachte mir, boah das ist irgendwie alles so umständlich.

00:18:23: Man kriegt dann immer eine E-Mail und mit wir suchen heute, wir suchen morgen, das sind das der Preis.

00:18:30: ja dann bin ich irgendwann auf die Idee gekommen dass kann man doch irgendwie einfacher machen und dann über Umwegenden App Entwickler kennengelernt

00:18:38: Wie es dann oft so ist im Leben?

00:18:40: Ja und ja Firma gegründet Die ersten drei Kunden hatte man schon, den vierten kam dann noch dazu.

00:18:50: Dann noch ein fünfter und das hat sich dann auch noch durch Zufall.

00:18:53: damit ich mich noch ein anderer Kollege der von der Schule in einen Rettungsdienst gegangen ist jetzt Geschäftsführer von einem... ...von einem Rotkreuzverband und er meinte hey wir haben hier das Auto kannst du das kannst du hier fahren?

00:19:06: also klar kann nicht machen ja kennst du auch noch Leute?

00:19:09: war es anfangs eine WhatsApp-Gruppe mit dreißig Leuten und nach zwei Monaten waren da sechzig Leute in der WhatsApp Gruppe.

00:19:16: Und heute sind's über tausend Leute, die sich die App schon mal runtergeladen haben.

00:19:21: also ich hoffe

00:19:21: das ist mehr werden.

00:19:22: Wie heißt die App?

00:19:23: Rdnd also Rettungsdienst

00:19:24: Netzwerk

00:19:25: Deutschland Das Kleinen zeigen für die Notfallrettung.

00:19:29: Sehr gut!

00:19:29: Genau das ist quasi die Firma.

00:19:31: das ist die Idee.

00:19:33: Das Konzept dahinter, dass man diese Dienste quasi über eine App vermittelt und alles digital hat.

00:19:37: Und die Rechnung da hochladen kann und alles ohne zwanzig E-Mails hin und her.

00:19:42: Ja mega!

00:19:43: Genau das ist so.

00:19:46: ja... Das ist jetzt mal schnell.

00:19:48: endlich würde sagen zehn oder fünf Minuten erzählt was Arbeit von drei bis fünf Jahren war.

00:19:55: jetzt also.

00:19:56: Ja okay einiges los.

00:19:59: Dann lass mich nochmal zurückgehen und zwar Es muss ja die Phase gewesen sein.

00:20:04: Wir brauchen dich nicht, hier brauchen wir dich auch nicht mehr.

00:20:06: Ne bringe uns mal kein Covid in die Schweiz sozusagen?

00:20:09: Was war das für ein Gefühl?

00:20:09: Ein bisschen Lapidar gesagt.

00:20:11: Das war dann für

00:20:13: Monat oder zwei nur.

00:20:14: Das ließ sich überbrücken aber es war schon so ... ... ein komisches Gefühl weil man ein bisschen ... ... das Problem hatte.

00:20:21: Man wusste nicht wo geht die Reise jetzt hin?

00:20:23: also... Es waren diese Monate von Karneval ich glaube so bis in den Sommer rein dass ich nicht wusste Wie sich das entwickelt?

00:20:33: Und ich wusste, ich kann immer irgendwo in Vollzeit arbeiten.

00:20:36: Das ist nicht das Problem aber es wollte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht.

00:20:40: Ich wollte mich nicht mehr irgendwo binden und abhängig von jedem jemandem machen weil das erste Arbeitsverhältnis halt nicht so schön geendet ist oder nicht nach meinen Vorstellungen geendete ist.

00:20:51: auch wenn ich im Nachhinein sagen würde mit den Leuten die da arbeiten oder der Führungsetage bin ich cool?

00:20:56: Ja ja

00:20:57: Von meiner Seite aus zumindest Das war, also es war so ein total, ein Gefühl der Ungewissheit würde ich das beschreiben.

00:21:09: Wie bist du damit umgegangen?

00:21:13: Also viel spazieren gegangen...

00:21:17: Ich war nicht, Alkohol hat sich relativ wenig aber viel Sport in der Zeit auch gemacht.

00:21:23: Also ja angefangen laufen zu gehen, jetzt habe ich in der Zwischenzeit Im letzten Jahr leider ein bisschen zugenommen, das merkt man leider direkt.

00:21:34: Sonst bin ich immer gerne im Laufen gegangen in dem Sinne von... ...ich laufe gerne damit ich nicht dicker werde.

00:21:42: Nicht weil es Spaß macht sondern ich weiß wofür ich das mache und weil man auch merkt dass das schnell besser wird.

00:21:48: und ansonsten was hat man sonst in der Zeit gemacht?

00:21:52: Viel zu Hause rumgerangen gekocht zu dem Zeitpunkt eine neue Beziehung angefangen Und ja, das war auch eine Fernbeziehung.

00:22:03: Dann war ich noch in einer anderen Stadt und hatte dann da auch einen Nebenjob.

00:22:06: Das hat sich ganz gut verbinden lassen.

00:22:10: Ja.

00:22:10: Und dann gab es über diese eine Börse einen Auftraggeber in der Nähe.

00:22:14: Es war nach Hannover... ...und dann war ich halt in umliegenden Kreisen oder Städten schon mal dort oder auch mein Berlin als die Hochphase von Covid die erste Welle quasi durch war.

00:22:27: Und alle wussten okay wir können jetzt oder wir müssen jetzt auch irgendwie agieren.

00:22:31: und dann haben die Rettungsdienste auch fleißig ausgeschrieben.

00:22:34: Da hab ich mich mal hier beworben, da beworfen ja nüsst man mal in der im Heidekreis gefahren oder so also so da wo andere Urlaub machen das war

00:22:44: schon

00:22:44: ganz cool.

00:22:45: Also ja man hat das dann auch.

00:22:47: die Kollegen sagen auch so bist du heute irgendwo in der Nähe von Hamburg oder Berlin?

00:22:52: Und in der Woche danach in der Schweiz Aber berufsbedingt, ne?

00:22:58: Weil man konnte das angenehme mit dem nützlichen Verbind.

00:23:00: Man konnte ein bisschen was sehen...

00:23:01: Ja krass!

00:23:02: Also wir haben immer über U-Lob gesprochen und darüber gesagt hast du halt nicht der Typ ist der immer ins gleiche Hotel fahren würde zum Beispiel also grundsätzlich mal im

00:23:11: Sinne von pauschal Reisen.

00:23:13: Es gibt ja Menschen nur Offens aber die halt wirklich sagen so ohja wir müssen immer die Jukai in den selben Club oder so.

00:23:21: Das wäre gar nicht meins.

00:23:22: Ja aber es interessant weil wenn ich das jetzt vom Rettungsdienst höre ... ist ja auch so ein bisschen ähnlich, weil du bist ja schon untrebig sage ich mal.

00:23:29: Und bist ja gerne irgendwo wo auch was Neues ist.

00:23:31: also viele würden ja lieber... Ich sag mal in dem Trott bleiben ohne das jetzt negativ zu meinen und du bist jemand der mal nach da, mal nach Da und also reizt dich das einfach mehr.

00:23:42: hat sich das so ergeben oder?

00:23:44: Also auf der einen Seite ist es natürlich manchmal unbequem wenn man immer mal woanders ist und sich immer anpassen muss.

00:23:55: Man hat natürlich auch seine eigene Vorstellungen von bestimmten Sachen und also sowohl berufspolitisch als auch ethisch.

00:24:03: Und dann gibt es so Sachen wie Urlaub, da ist man in Berlin aber dann kann man das angenehme mit dem nützlichen verbinden und das war damals vor allem das Schöne.

00:24:11: Also man konnte ein bisschen was von der Welt sehen oder in dem Sinne von Deutschland in der Phase wo eigentlich super wenig los war und man konnte so das Ganze ein bisschen ... ruhiger erleben, also jetzt zum Beispiel im Umkreis von Hannover ist man super schnell in Hamburg.

00:24:27: In Berlin und das waren alles so... Also man war ja schnell da, weil ja auch niemand auf der Straße war.

00:24:34: Es gab keinen Grund irgendwie für viele Leute zu reisen oder von A nach B zu fahren.

00:24:38: Das fand ich eigentlich total angenehm

00:24:40: mit dem

00:24:40: Zeitraum.

00:24:41: Man könnte sagen dass du die Krise für dich ausgenutzt hast, also was er nicht ausgenutzte im negativen Sinne sondern du hast die Chance genau in positiven wo andere vielleicht verzweifelt sehen in Anfangstrichen Und die Ungewissheit war bei dir ein gewisserweise auch so, hast du ja gerade gesagt.

00:24:54: Aber trotzdem hast du das Beste rausgemacht und hast es sogar positiv für dich in Teilen umgewandelt?

00:24:58: Definitiv!

00:24:59: Also ich... Es gab natürlich auch die Abende wo ich im Bett lag und dachte, boah, knapp das mit der Kohle jetzt diesen Monat.

00:25:06: So mit den... Keine Ahnung wie viel das bei der Festanstellung waren und dann halt diese fourhundertfünfzig Euro Stelle, die man noch hatte.

00:25:13: Das wird vielleicht knapp aber da habe ich auch noch eine WG gewohnt zu dem Zeitpunkt.

00:25:20: Aber dann hat man gemerkt, boah, dann fragt hier noch mal einer an und ergeben sich immer wieder so Gelegenheiten wie das im Leben so ist.

00:25:26: Und ja... daraus ist dann diese Idee entstanden und jetzt steht man auf seinen eigenen zwei Füßen und überlegt halt dass man Menschen die auch diesen Weg gehen oder das auch nebenbei machen möchten, dass die sagen können ich will mir was dazu verdienen weil es nächsten Monat in Urlaub geht oder weil ich mir eine neue Kamera oder was auch immer kämpfen möchte ein neues Fahrrad Siebträger-Maschine ist ja im Moment sehr enttrennt.

00:25:53: Ja,

00:25:54: Verrückt!

00:25:55: Und wird zu sagen die gerade die Ungewissheitsphase Covid.

00:26:01: und ich sag mal hier vom Festangestellten zum Freelancer war er dann irgendwann so der vielleicht der Startpunkt dass du sagst hey ich habe jetzt die Idee für das Startup.

00:26:13: also es hat sich ja so entwickelt.

00:26:17: Aber wie würd's so sagen, war das auch nützlich jetzt für dein persönliches Wachstum?

00:26:21: Also hast du dadurch auch Stärke gewonnen um zu sagen ich gehe jetzt mal ein Start-up zu gründen.

00:26:26: Du wirst ja auch Geld investiert haben gar keine Frage.

00:26:30: Wärst du das Risiko vorher vielleicht schon bereit gewesen zu tragen?

00:26:33: oder weißt du was ich meine?

00:26:34: weil du bist ja auch wieder in die Ungewissheit gesprungen sozusagen?

00:26:38: Das ist richtig.

00:26:39: also zum Teil ist es richtig.

00:26:41: aber Ich weiß ja würde jemand der ... keine Ahnung von Gastronomie hat ein Restaurant eröffnen.

00:26:48: Ich hoffe nicht, also...

00:26:50: Das ist halt wenn jemand nicht mal koch ist oder nicht irgendwie wirklich jeden Tag in einem Restaurant essen geht würde ich mal sagen das eine dumme Entscheidung weil dann sind die Abläufe und wichtige Punkte vielleicht gar nicht klar.

00:27:03: Und für mich war klar okay auch in der Vorbereitung dass und das sind Fragen ... dem Anwalt in der Rechtsberatungsstelle.

00:27:11: Also das ist ja vorher, und das kostet auch sehr viel Geld!

00:27:15: Allerdings kann ich bestätigen...

00:27:18: Das ist ein Punkt wo man halt wirklich sagen kann ja dass es also Vorbereitung ist das A und O. Es gibt natürlich immer Sachen da blickt man nicht durch oder das weiß man vorher nicht Die wird es immer geben, dass wir's du mit keinem Strem erfahren haben.

00:27:34: Das werde ich... Mit meinem Unternehmen habe ich das auch schon erfahren, dass man plötzlich da stand und dachte, oh, da hab' ich ein Fehler gemacht!

00:27:43: Das muss ich korrigieren.

00:27:46: Aber das ist glaube ich ein Prozess der einfach dann auch mitsicht kommt.

00:27:51: Und ich hatte schon echt Respekt am Anfang davor.

00:27:58: Ich glaube, ich hätte es nicht gemacht.

00:27:59: Wenn ich einfach irgendwie Angestellter gewesen wäre und so ein bisschen nebenbei Gefreelands hätte oder nur in der Schweiz gewesen wäre.

00:28:07: Ja

00:28:10: Thema Umfeld weil das merke ich.

00:28:13: Hattest du einen Umfeld was dich als Start-up quasi gepusht hat?

00:28:17: Oder wisst ihr auch eher da so auf deine eigene?

00:28:22: Ja und nein.

00:28:23: also...

00:28:25: Oder frag mal anders wie wichtig wird's?

00:28:27: Oder wie wichtig findest du das Umfeld grundsätzlich?

00:28:29: Also grundsätzlich und dann vielleicht natürlich kann man Umfeld persönlich privat nehmen, aber natürlich auch geschäftlich oder so.

00:28:35: Ich habe auf jeden Fall im persönlichen privaten Umfeld Freunde die einen knallhart und ehrlich die Meinung gesagt haben was so viel wert ist wie keine Ahnung.

00:28:49: also das wird einem mir wahrscheinlich jeder Unternehmer sagen der Es gibt Leute die sagen dir ganz knallhard das und das solltest du nicht machen oder dass ist eine dumme idee oder macht das doch mal so.

00:29:04: Und dann gibts aber auch leute die sagen ja aber mach doch erst einmal das eine bevor du das andere machst, aber du hast auch deine visionen und division kann ich von hier auch sehen.

00:29:15: Das ist glaube ich das wichtigste und ich merke das wenn ich jetzt drauf bin mein produkt verkaufe dann habe ich auch meine vision parallel im kopf und ich kann jede frage zu meinem unternehmen beantworten.

00:29:26: ... wie du mir wahrscheinlich jede Frage zu Grenz Tränen beantworten kannst.

00:29:30: Ich hoffe die meisten zumindest ja!

00:29:32: Und das war super, super wichtig dass da Leute waren... ...die mir ganz knallhart gesagt haben.

00:29:38: Das macht das nicht.

00:29:40: und es gab Entscheidungen möchte ich gar nicht näher drauf eingehen.

00:29:44: Die habe ich gegen den Rat meines besten Freundes und auch von anderen oder von meinen besten

00:29:53: Freunden.

00:29:53: gegen den Rad hab' ich mich entschlossen und habe die Entscheidung anders getroffen.

00:29:58: Und ich bin damit auf die Schnauze

00:29:59: gefallen.".

00:29:59: Also das ist mega, mega krass!

00:30:02: Und Leute, die so, ich sag mal so gut willmäßig sagen ja mach das doch mal so und so also so, die man gar nicht so einen in Kontakt haben da höre ich tatsächlich nicht so drauf.

00:30:13: Es gibt immer so Sachen die werden gesät und die wachsen dann.

00:30:20: Da gibts ein paar Sachen die sind gut aber ... jeden, der ist mal da hergelaufen kommt und das irgendwie hört.

00:30:26: Und macht doch mal das und das!

00:30:27: Man isst halt so sehr in seinem Film... ...und sehr in seinen Konzept.

00:30:31: Wenn die Idee anklang findet dann nimmt man das schon mit auf und packt das mal irgendwann die Seite.

00:30:36: aber es steht nicht direkt im Vordergrund weil man natürlich auch mit seinen Freunden über die Firma oder über das Projekt in dem Sinne redet.

00:30:44: Da kriegt man schon sehr gute Meinungen auch.

00:30:47: Es liegt aber auch daran dass die Freunde auch im Rettungsdienst unter anderem tätig

00:30:50: sind.

00:30:52: Darauf nochmal zurückzukommen und zwar die Entscheidung.

00:30:54: Du hast manchmal eine falsche Entscheidung getroffen, weil da haben wir eben mal ganz kurz auch unter vier Augen quasi schon darüber gesprochen bevor wir hier auf Aufnahme gedrückt haben.

00:31:05: mir ging es nämlich genauso immer wenn ich schon ungutes Bauchgefühl hatte und Grenztreben ist jetzt tatsächlich auch schon zwei Jahre alt ja tatsächlich und dann bin ich auf die Nase gefallen.

00:31:21: Also ich würde mittlerweile so weit hin, soweit gehen und sagen dass wenn mein Bauchgefühl definitiv sagt hey mach es nicht.

00:31:31: Und Zahlen oder andere Rationale Sachen sprechen dafür würde ich's wahrscheinlich nicht machen.

00:31:39: Ganz lustig war jetzt die letzten Tage der Woche auf einem Kongress und da hatten wir einen Vortrag unter anderem zu Fehlermenagement und so was, und Fehler Kultur.

00:31:55: So grob umrissen... Und da wurde auch gefragt oder war auch Bestandteil dieses Vortrags, dass wenn Krankenschwestern ein Bauchgefühl hat oder ein schlechtes Bauch gefühlt zu den Patienten, das sie damit super, super oft richtig gelegen haben, ob sie es gar nicht begründen konnten?

00:32:12: Ja!

00:32:12: Und dass halt Erfahrung und sowas, dass das natürlich etwas damit zu tun hat Hab da gesessen, das ist krass und ich hab manchmal halt meinen eigenen Kopf.

00:32:24: Das weiß ich wie gesagt was sowas angeht manchmal wo ich denke so warum hast du das jetzt gemacht?

00:32:29: Das war dumm!

00:32:30: Ja ja

00:32:31: ja.

00:32:32: Und warum habe ich nicht aufs Bauchgefühl gehört?

00:32:36: Ist so.

00:32:37: Eigentlich

00:32:38: eine Podcast-Folge könnte man daraus machen, warum das so ist...

00:32:41: Warum Entscheidungen also auch in unserem Beruf Das ist ja von morgens bis abends, das ist ja auch ein Entscheidungsfindungsprozess.

00:32:50: Also und dass auch in Situationen wo man bisschen unter Stress steht.

00:32:55: Man fährt mit Blaulicht.

00:32:56: Das ist jetzt nicht so, dass man irgendwie von A nach B fährt wie einem normalen Straßenverkehr.

00:33:00: Und das ist für viele schon so stressig.

00:33:02: Jetzt

00:33:03: überleg dir mal du willst schneller irgendwo hin?

00:33:05: Du hast auch das Vorrecht irgendwo hinzukommen... ...und die Leute machen keinen Platz oder dann fährt man blinkt und dann fahrt trotzdem noch einer!

00:33:13: Obwohl der das gesehen haben muss.

00:33:17: Aber vielleicht geht es dann, hat er nicht die Entscheidung getroffen oder hat die Entscheidung Getroffen?

00:33:22: Das schaffe ich noch und mich regt das in dem Moment Blick auf.

00:33:25: Und ich hätte vielleicht etwas langsamer fahren können.

00:33:26: aber Entscheidungsfindungen, das sind so Sachen fahre ich links oder fahrei rechts rum... was mache ich, wenn der Name nicht an der Klingel steht wo wir hin sollen und da ist ein schlimmer Notfall gemeldet klinge ich dann erstmal alles durch in die Hoffnung dass einer die Türe aufreißen sagt gut das sie da sind hier müssen Sie hin.

00:33:45: Das sind so Entscheidungen die beruhen natürlich auch Erfahrungen weil irgendwann macht man das einfach mal gerade in so eine Situation und dann weiß man beim letzten Mal hat es geklappt.

00:33:54: ich mach das nochmal manchmal klappt das gut oder oft klappt es gut wenn man sich halt auf die Erfahrung verlässt.

00:34:00: aber ja

00:34:02: gibt's Grundsätze für deine Entscheidungen irgendwie oder gibt es Parallelen, die du?

00:34:07: ich meine wenn du als Rettungsdienstler rausfährst geht's manchmal um Leben und Tod.

00:34:11: das ist ja nur mal einfach so.

00:34:13: vielleicht jetzt nicht immer denn nur nach fünfzehn aber es kommt definitiv hervor.

00:34:16: Und kannst du die Erfahrungen die du da mitgenommen hast oder die vielleicht wenn wir uns noch gar nicht bewusst darüber nachgedacht dass diese Grundsätzen oder das gelebte die gelebten Entscheidungen sozusagen auch auf dein Business projizieren ein bisschen?

00:34:28: Eigentlich schon also... Boah, also darüber könnte man wirklich eine eigene Podcast-Staffel glaube ich machen.

00:34:34: Weil im Rettungsdienst ist es so dass wir sehr nach Prioritäten arbeiten.

00:34:38: Also wenn der Patient ein Problem hat was ihn umbringt dann wird das natürlich priorisiert.

00:34:46: Er kann ja in verschiedenen Bereichen ein Problem haben mit den Atemwegen und mit der Atmung an sich, mit dem Kreislaufsystem und glücklicherweise hat man das dann auch relativ einfach gestaltet,

00:34:57: d.h.,

00:34:57: AB oder X-ABCDE Schema und da ist es so dass quasi man erst sich darum kümmert was den Patienten am ehesten oder das Leben nimmt.

00:35:09: also dem Patienten bringt's ja nicht wenn ich einen guten Kreislauf habe aber keine Luft da reinkommt und man lernt zumindest zu priorisieren.

00:35:18: Ich glaube das ist ein ganz großes Problem.

00:35:21: Ich habe ja schon gesagt, ich mache ein bisschen was noch im Katastrophenschutz und das beste Beispiel war auch zu Covids.

00:35:31: Also ah die Covid-Zeit, da sind wir bei dem einen Punkt nochmal zurück und jetzt sind wir nochmal bei der großen Flut in ... ... zwanzig dreiundzwanzig oder zweinzwanziger?

00:35:40: Boah, ich weiß es!

00:35:42: Ich war auf jeden Fall im Urlaub zu der Zeit krasserweise.

00:35:45: Und da hat man ja gemerkt, die Leute sind völlig unvorbereitet Wissen gar nicht, wie die sich entscheiden sollen oder was jetzt machen sollen.

00:35:53: Was nehmen sie mit?

00:35:55: Und ich glaube ein großer Punkt ist einfach... ...sich darüber Gedanken zu machen, was mache ich mal für den worst case?

00:36:06: Es muss jetzt gar nichts sein.

00:36:07: also ein

00:36:08: gutes

00:36:08: Beispiel aktuell ist die geopolitische Lage.

00:36:10: es gibt gerade wieder viel Krieg auf dieser Welt das man natürlich sagt okay was mach' ich denn wenn der Russe an der Linie Frankfurt Hannover stehen, aber das wird ja so nicht mehr kommen.

00:36:20: Ich würde mir jetzt den Gedanken machen oder ich mache mir den Gedanken natürlich auch was mache ich wenn ich mal eine Woche oder zwei kein Strom zuhause habe?

00:36:26: Was ist vielleicht kein fließend Wasser da ist?

00:36:29: Also ich halte jetzt auch nicht... Das ist meine persönliche Meinung.

00:36:32: Aber genau das sind Themen.

00:36:33: also stromal weg, wasser weg!

00:36:35: Ich mein Berlin war es ja so.

00:36:36: Internet?

00:36:37: Genau, ja ja Internet.

00:36:39: Ja genau, also das stimmt Da kommen viele sehr schnell an ihre Grenzen.

00:36:43: Das

00:36:43: glaube ich auch und das ist, glaub' ich eine Sache... Und da kommen wir jetzt eigentlich ganz gut dazu diese Brücke zu Grenztrem zu schließen.

00:36:51: deswegen muss ich kann nicht... Also auf dem Weg hin habe ich darüber nachgedacht und dachte mir ja dass dieses Seminar für viele genau diese Problematik wegfallen lässt weil die Leute mal merken, dass man alles schafft ohne dieses Drumherum.

00:37:07: also es war für mich so meine Erkenntnis.

00:37:11: Ich tue mich manchmal noch schwer damit Prioritäten zu setzen, gerade weil es passiert halt viel.

00:37:17: Also man ist viele unterwegs jetzt macht man viele Projekte parallel und da muss man priorisieren.

00:37:24: Punkt!

00:37:26: Dann kann man nicht mal abends zocken oder mit Freunden rausgehen.

00:37:29: Das ist einfach so.

00:37:31: Okay, Brücke zur Grenz treben.

00:37:34: War ein guter Übergang

00:37:35: oder?

00:37:35: War ein sehr guter Übergang, ich hätte es nicht besser machen können.

00:37:39: Wie kam's zur Grenztreben?

00:37:42: Also wie kam es dazu?

00:37:42: und warum hast du dann irgendwie gesagt, also wir haben uns einen Abend vorher mal kennengelernt?

00:37:48: Und sehr gut

00:37:49: verstanden.

00:37:49: Wir haben uns einfach an einem Abend kennengelernen, den wir gemeinsam freuen quasi.

00:37:56: Der gemeinsame Freund ist auch im Rettungsdienst tätig und wir waren glaube ich mal Essen...

00:38:04: Genau ein paar Leuten pro Freundeskreis von ihnen.

00:38:07: Freunde und Arbeit, genau.

00:38:09: Du durftest auch mit... Genau,

00:38:10: ich durfte auch mal so als

00:38:12: Newcomer.

00:38:13: Wir waren zusammen unterwegs, waren was essen und haben dann tatsächlich ... da war das ja schon ein bisschen das Thema an dem Abend.

00:38:22: Da dachte ich mir, es klingt irgendwie ganz cool!

00:38:25: Und dann meinte Luis der besagte Freund, kommst du mit?

00:38:32: Und ich so, warum

00:38:33: nicht?!

00:38:34: ... klingt ja ganz spannend.

00:38:36: Also ich bin halt, was sowas angeht, bin ich und so Sachen immer offen gegenüber...

00:38:40: Ja!

00:38:41: Und keine Ahnung.

00:38:42: wenn du jetzt sagen würdest sagst hey, ich hab da einen Platz frei und ich könnte eine Woche, keine Ahnung sage ich jetzt mal durch...

00:38:51: Fünf Sterne all in Türkei?

00:38:53: Nee das nicht.

00:38:54: Durch Kanada fahren oder drei Wochen durch Kanadafahren kriegts das hin.

00:38:57: dann würde ich sagen ... auch vom Typ her passt das.

00:39:00: Jetzt wollen wir nur noch gucken, dass ich mir das irgendwie bezahlen

00:39:02: lassen kann

00:39:03: und da müssen wir einen Zeitraum finden.

00:39:06: Das ist wahrscheinlich das größte Problem die Zeit zu finden.

00:39:09: aber dann bin ich für sowas eigentlich immer offen... ...für neue Erfahrungen und für Menschen die man dann kennenlernt.

00:39:16: und dann meinte ich so ja geil Luca!

00:39:19: Ist ein alter Auszubildender von mir.

00:39:22: Ah, witzig wusste ich auch nicht.

00:39:22: Genau ich habe einen Praxaneiter

00:39:24: gemacht und dann ist der mir zugeteilt worden.

00:39:28: Den habe ich dann quasi im praktischen Bereich als Praxisanleiter begleitet.

00:39:33: Und waren auch danach weiter in Kontakt und... ...dann kam Tim aus der ersten Folge noch mit dazu, und da dachte ich mir, wow geil!

00:39:42: Wir vier und mit den...

00:39:43: Also es gibt ja... Ich dachte ach du Scheiße!

00:39:45: Ich weiß, haben wir auch schon viel darüber gesprochen.

00:39:48: Davor und danach ob ihr das so machen wollt dass ihr wirklich viele Leute mit dazuholt die sich kennen?

00:39:53: Ja.

00:39:54: Ich muss aber sagen für mich war's mega geil weil uns vier, das glaube ich auf eine emotionale Art sehr... Wie heißt es hier in diesem Text?

00:40:08: Nicht geschönt und nicht perfekt zusammengebracht hat.

00:40:11: Also wirklich also wir sind seitdem... Also würde ich sagen wenn egal wer von denen mich jetzt anrufen würde

00:40:19: Ich könnte

00:40:19: vierundzwanzig Stunden gearbeitet haben danach nicht geschlafen haben Und völlig übermüdet abends zwanzig Uhr die würden anruffen Und wenn ich nicht mehr selber fahren könnte, würde ich mir ein Taxi nehmen.

00:40:30: Also das sind Leute für die wird ich mein letztes Hemd geben.

00:40:35: Er wartet im Umkehrschluss aber

00:40:37: auch.

00:40:37: Muss sich gestehen!

00:40:38: Kleiner Hinweis an die drei?

00:40:39: Nein, aber das ist so.

00:40:41: also zum Beispiel Tim hat mir bei meinem Umzug geholfen.

00:40:44: Letztes Jahr noch und super super gute Gespräche mit dem Kerl gehabt.

00:40:50: Kann

00:40:50: ich nachvollziehen?

00:40:52: Hammer Typ wirklich für sein Alter krass

00:40:57: Ja,

00:40:58: also wirklich.

00:40:59: Also schaut out der Typ ist so

00:41:03: reflektiert und kommt noch.

00:41:04: was

00:41:05: da können so viele erwachsene Menschen was von lernen das zu solchen Leuten schaue ich hoch.

00:41:10: sei auch ganz ehrlich und die anderen zwei das sind sind Macher und ich würde mich jetzt auch mal als Macher bezeichnen oder ich möchte zumindest einer sein.

00:41:20: ja

00:41:21: krass lassen wir zurück zum Anfang.

00:41:26: Was wusstest du damals denn von Grenzdrehen?

00:41:28: Also kannst dich noch daran erinnern, weil wir haben ja ein bisschen gequatscht.

00:41:31: Aber ich weiß natürlich nicht mehr was sich jetzt beziehungsweise was verraten wurde.

00:41:34: es gab ja schon grenztrem vorher das erste Seminar

00:41:38: und Es war ja auch glaube ich waren ein paar leute aus einer firma hier in einem Seminar.

00:41:44: Ja genau beim ersten wann

00:41:45: beim ersten?

00:41:46: und da hatte ich das ja auch schon so ein bisschen mitbekommen Und die habe mir auch schon geschwärmt und dachte das ist cool Und ich weiß gar nicht mehr, da gings... Ich hieß halt so ja ihr kommt so an eure Grenzen.

00:41:56: Also verrät der Name jetzt vielleicht auch schon.

00:42:00: und dann hieß es so, ich glaube Luis hat das mal gesagt, ein bisschen wie die Höllenwoche von der Bundeswehr oder irgendwie daran angelehnt.

00:42:08: Ja ja so heißt er den V-Lock.

00:42:10: Genau.

00:42:13: Das war so, das war irgendwie, ich weiß es gar nicht zu hundert Prozent aber das war dann so.

00:42:19: wir gucken uns das mal an.

00:42:22: Mich hat eigentlich überzeugt, er gibt mal achtundvierzig Stunden euer Handy ab.

00:42:26: Ja klar!

00:42:26: Das sagen so viele... ...das ist ein Gamechain also verrückt.

00:42:30: Das ist eine Kleinigkeit eigentlich.

00:42:31: Ich glaube es ist eine Kleinigkeit

00:42:33: die super super wichtig ist.

00:42:34: Also ich konsumiere gerne Internet.

00:42:36: das ist glaube ich wie viele.

00:42:38: Sei es Instagram oder YouTube und wie die ganzen Apps heißen wenn sie Spiele sind.

00:42:44: Folgt Adrian auf Insta?

00:42:47: Und da ist es so dass ich mittlerweile sage, wenn ich Leuten antworte, möchte ich mir die Zeit dazu vernünftig nehmen.

00:42:58: Also das habe ich vorher schon gemacht aber seitdem noch mal ein bisschen krasser bringt auch schonmal so Nachrichten wie hey du gar kein Problem, wenn du mich nicht antwortest, fuck vergessen!

00:43:07: Aber da ist mir eine richtige Antwort.

00:43:11: Meine Steuerberaterin kennt das glaube ich am besten, die ruft dann auch schon mal an, hey ich hab jetzt zwei Wochen wieder nichts von dir gehört nach meiner

00:43:17: letzten Nachricht.

00:43:19: und stimmt ja ich wollte die Sachen einscannen und ich will das nicht so irgendwie dahinklatschen Weil es gibt Sachen, die muss man halt vernünftig machen im

00:43:26: Leben

00:43:26: und das gehört dann mit dazu.

00:43:28: Und das tut mir immer ein bisschen leid weil ich mir denke also ich gucke so, dass ich spätestens alle vier Wochen bei WhatsApp zum Beispiel auf ungelesene Nachrichten gehe und dann gehe ich die alle durch.

00:43:37: Da nehme ich mir wirklich eine Stunde

00:43:38: Zeit.

00:43:38: Das gibt's zum Beispiel bei mir gar nicht!

00:43:40: Ich bin so wenn bei mir irgendwo am iPhone irgendwo in der Eins ist oder irgendwie gerade nur... Das muss am Ende des Tages alles auf Null sein?

00:43:47: Ich hatte jetzt einen, ich sage nenns mal Arbeitsurlaub.

00:43:53: Wir waren in Südafrika und wie du weißt.

00:43:57: Und da habe ich gemerkt, in der Vorbereitung es kamen so viele Sachen aufeinander dass ich E-Mails auch nicht mehr rechtzeitig beantwortet habe.

00:44:07: oder also ich hab dann auch in der Woche vorher schon angefangen Abwesenheitsnotiz reinzuflegen weil ich gesagt habe ich brauche jetzt diese drei Wochen Zeit die wichtigen Nachrichten zu beantworten.

00:44:16: aber das die Leute wissen das dauert jetzt

00:44:17: einfach.

00:44:19: Das war wichtig und richtig!

00:44:20: ...

00:44:22: ging es zu Grenztreben?

00:44:23: Genau.

00:44:25: Oder noch eine wichtige Sache, weil das ist mir vielleicht mal damit du das aus deiner Sicht sagst... Es ist ja oft immer noch so Bootcamp, Survival-Camp.

00:44:34: Genau

00:44:34: ich hatte so ein bisschen Survival mit als Vorstellung.

00:44:37: Genau, genau!

00:44:39: Vielleicht in deinen eigenen Worten tatsächlich mal.

00:44:42: Weil das wichtig ist glaube ich zu verstehen in meinen Augen.

00:44:47: Ja

00:44:48: Das ist halt nicht einfach einen Was

00:44:51: in meinen Worten?

00:44:51: Ja, genau.

00:44:52: Also ist es ein Survival-Campus?

00:44:54: Ist das ein guter Camp?

00:44:55: Genau!

00:44:57: Vielleicht ein bisschen was.

00:44:58: Es ist je nachdem wie man drauf ist würde ich sagen... Ich finde der Chris mit dem ich da am Anfang zusammengewürfelt worden bin, der hat eine Sache gesagt.

00:45:08: Das beschreibt ganz gut.

00:45:09: Grinstremis die Möglichkeit jeden Tag ein bisschen bessere Version von sich selbst zu werden.

00:45:15: Ich glaube, es gibt so ein paar Sätze.

00:45:19: Notizwerbeslogen?

00:45:20: Genau!

00:45:25: Es gibt ein paar Sachen die bleiben bei mir im Kopf hängen.

00:45:28: Das war irgendwann mal das eine Ärztin im Krankenhaus gesagt habe ich mich über irgendwas total... Unwichtiges aufgeregt.

00:45:35: Sagt sie Adrien, du kannst nur dich selbst ändern.

00:45:37: Ich kenn dir die Debtin an, ne?

00:45:38: Dann bin ich dann da raus aus dem Krankenhaus auf die Wache und irgendwie ist dieser Spruch... Hängen geblieben.

00:45:43: ...weiß gar nicht.

00:45:43: der ist scheinbar hängen gebleiben sonst würde ich ihn jetzt nicht sagen.

00:45:46: aber wenn man das mal reflektiert Das isst ja auch so!

00:45:49: Ich kann nur mich selbst ändern!

00:45:51: Ich hab kein Einfluss auf Dich, ich habe keinen Einfluß auf meinen Umfeld.

00:45:56: Ich habe nur einen Einflús auf Menschen in denen ich authentisch bin.

00:46:00: Das ist bei mir ein ganz ganz wichtiges Wort.

00:46:02: Wenn ich merke dass jemand mit dem ich zu tun habe, nicht authentisch ist und sich verstellt.

00:46:08: Dann werde ich damit gar nicht warm.

00:46:12: Aber das ist so!

00:46:13: Ich kann andere nur ändern indem ich vielleicht als Vorbild fungere.

00:46:16: aber da muss auch ein Vorbild sein.

00:46:19: Das würde ich jetzt mal sagen bin ich nicht weil es ist so viel Arbeit also in einer anderen Perspektive aber ich fühle das nicht ... rein für sein.

00:46:30: Also Tim ist ein Vorbild, der Tim wird jetzt sagen so... Ach Quatsch!

00:46:34: Ja

00:46:34: ja, der ist wieder super bescheiden und genau den macht er.

00:46:37: Habe ich ihm schon paar Worte dazu gesagt?

00:46:39: Aber das ist so weil von dem kann man ganz viel lernen was Selbstbeherrschung oder Reflexion angeht.

00:46:50: Und das ist einen Punkt der glaube ich wichtig ist was das Thema angeht Grenz Dremes halt dieses Jahr, also wenn man das vorher weiß.

00:47:00: Man kann sich nur selbst ändern ist das glaube ich eine gute Weisheit die man damit reinnehmen sollte.

00:47:05: und danach war auf jeden Fall klar Du kannst jeden Tag ne etwas bessere Version von dir selbst werden.

00:47:14: Das ist krass.

00:47:17: Also im Kopf da haben wir auch danach nochmal drüber gesprochen dass hat super viel angestoßen.

00:47:23: Und mein Problem ist auch super viel was ich gar nicht gerade erfüllen kann weil es gibt Ja Sachen, also man muss ja sein Geld verdienen und kann nicht jetzt zwei Millionen auf dem Konto.

00:47:32: Dann wäre ich morgen eine bessere Version von mir selbst.

00:47:34: das kann ich dir sagen.

00:47:38: Aber Spaß beiseite so man kann mit glaube ich vielen einfachen Sachen sehr viel erreichen um Stressvereier durch seinen eigenen Alltag zu gehen Um extrem Situationen besser zu bewältigen.

00:47:53: Also auch grenztremen Wir haben das, dass wir gerade auch schon gesagt können stremen.

00:47:58: Achtundvierzig Stunden und es ist glaube ich kein Geheimnis, dass man da jetzt keine zwölf Stunden schläft sondern vierzehn.

00:48:05: Nein!

00:48:06: Vier waren's glaube ich fünf sechs irgendwie sowas Ich weiß es nicht mehr.

00:48:09: also in acht Stunden

00:48:12: war Es ist immer unterschiedlich tatsächlich.

00:48:17: Wir wollten auch gar nicht viel schlafen.

00:48:20: Ja natürlich, ihr wart natürlich... Ihr war die beste Gruppe, die es natürlich jemals bei dem Grenz dringend

00:48:24: war.

00:48:24: Aber das muss man aussehen, die Gruppe war geil!

00:48:27: Also das war hammer.

00:48:29: also da waren sehr coole Leute mit dabei, die man da kennenlernen durfte.

00:48:34: Die Sache ist halt wirklich... Das ist jetzt blöd aber es ist halt immer so irgendwie gesetzt der Anziehung oder wie wir mal das sagen.

00:48:42: Und dieses Seminar hat aber auch gezeigt, also das kenne ich natürlich auch so durch Themen wie Arbeit oder Ehrenamt.

00:48:50: Also wenn man ehrenamtlich im Katastrophenschutz tätig ist da sind auch Leute die man nicht so cool findet.

00:48:54: Aber was lernt man da?

00:48:55: Da lernt mal mit diesen Leuten auszukommen und mit diesem Leuten zu arbeiten und dass sie eigentlich gar nicht so schlimm sind, dass man sich nur selber ändern kann!

00:49:01: Da sind wir wieder genau

00:49:02: in diesem

00:49:02: Punkt.

00:49:05: Klar gab es ja vielleicht den einen oder anderen wo ich sagen würde, bei dem muss ich mich jetzt nicht auf ein Bierchen treffen weil ich gar kein Bier trinke oder selten.

00:49:14: Aber das ist einfach so eine Sache, wo man recht schnell als Gruppe also es natürlich auch eure Intention gewesen glaube ich dass man die Gruppe zusammenbringt.

00:49:24: aber auch wenn die Leute so krass verschieden waren sind wir als Team da rausgegangen und du kannst mit jedem arbeiten.

00:49:34: wie gesagt man schläft wenig.

00:49:35: das ist jetzt glaub ich für den Rettungsdienst

00:49:39: nicht die schlimmste

00:49:39: Herausforderung.

00:49:42: Jetzt esse ich immer gerne, jetzt gab es auch nicht viel Essen.

00:49:45: Auch das ist wenn man das vorher weiß, ist das glaube ich voll in Ordnung.

00:49:50: also für mich ist schlimm wenn ich weiß geil.

00:49:52: jetzt gibt's in der Stunde gibts was richtig Gutes

00:49:54: zu essen

00:49:55: und ich habe mich darauf vorbereitet vorher vielleicht gar nicht soviel gegessen oder nur etwas kleines gefrühstückt und Ich glaube dass Man merkt dass man mit sehr wenig auskommt.

00:50:07: Und dann ist da noch eine hohe körperliche Belastung die dazu führt dass man natürlich weniger Schutzmechanismen hat, also die Summe aus dem Ganzen.

00:50:21: Man ist jetzt in einem Umfeld wo man mit fremden Leuten zusammen ist.

00:50:24: Wenig schläft wenig isst das sind natürlich alles so Stressoren wie ich die jetzt aus meiner professionellen Sicht betiteln

00:50:31: würde.

00:50:32: Also Faktoren die Stress machen gibt es ja verschiedene kann man nachlesen wenn man will und da ist es so dass man ganz klar sagen kann Diese Stressoren waren da, aber man hat schon gesehen bei den Rettungsdienstlern ist irgendwann so eine scheißegalen Entstellung da gewesen.

00:50:51: Also ich glaube der Tim hat in der ersten Folge ja schon die Nachtwanderung angesprochen.

00:50:57: Ich war irgendwann so müde.

00:50:58: Ich habe auf einer Bank im Sitzen fünf Minuten geschlafen und das waren schöne fünf Minuten!

00:51:02: Das kann ich dir sagen.

00:51:04: Und dann sind wir weiter gelaufen?

00:51:06: Ich dachte mir Boah wann hört es

00:51:07: auf?!

00:51:09: Man kommt aber auch gerade in dieser Nachtwanderung zu Konflikten im Team und die muss man lösen.

00:51:15: Und da gab es von einem Teilnehmer, der gesagt hat ich bin mir zu hundert Prozent sicher.

00:51:21: Da habt ihr einen eigenen Slogan mittlerweile

00:51:23: raus?

00:51:23: Genau.

00:51:24: Hundert Prozent sind ganz schön viel!

00:51:27: Das ist also das sind hundert prozent Das muss man sich mal vorstellen, also ist dem wahrscheinlich im Umblick auch gar nicht klar gewesen.

00:51:34: Alle am Limit alle völlig durch ja und wir gucken uns zuviel zu sein so ja seine hundert Prozent die will ich mal.

00:51:40: die Sicherheit hätte ich auch gerne und wir waren uns zuhundert Prozent sicher dass das nicht die Richtung ist in die wir gehen müssen.

00:51:46: Und es war total spannend weil das halt wieder eine Erkenntnis ist kann mich selber ändern.

00:51:50: jetzt ist die Frage wie bringe ich den dazu?

00:51:52: ... dem Team zu sagen, Leute egal was jetzt hier passiert.

00:51:56: Das ist hundert Prozent nicht die richtige Antwort und das ist natürlich ein starkes Wort.

00:52:00: Das kennen wir auch aus der Politik.

00:52:02: also wenn Politiker sagt ich bin mir zu Hundert Prozent sicher dann weiß ich dass er liegt.

00:52:08: Und wenn mir, wenn mir einen Kunde oder einen Auftragnehmern, Auftraggeber oder ein Kollege sag ich bin mit so hundert prozent sicher... ...und ich bin nicht in der Thematik, dann bin ich mehr sicher, dass der sich nicht sicher isst.

00:52:18: Ja ja ja.

00:52:19: Und also hundert Prozent ist ja

00:52:22: viel Das

00:52:23: ist verdammt viel.

00:52:25: Ja, das ist halt super, super spannend gewesen, ne?

00:52:27: Es ist auch so eine Erkenntnis daraus.

00:52:29: und dann haben wir tatsächlich irgendwann umgedreht und sind zurückgegangen.

00:52:33: Und da hatten wir einen Teilnehmer aus persönlichen privaten Gründen ein Handy dabei haben musste, um erreichbar zu sein.

00:52:44: Hatten wir ein Handy mit dabei und gesagt, wir müssen jetzt auf eine Karte gucken damit wir wissen wie wir zurückkommen weil wir waren fünf Stunden unterwegs oder vierundhalb.

00:52:50: Und

00:52:51: dann sind wir zurückgelaufen.

00:52:53: Dann sind wir quer fällt ein durch so einen Wald.

00:52:55: Also du kennst die Stelle wahrscheinlich und kennst sie ganz gut, und der Höhenunterschied sind fünfzig Meter, sechszig Meter

00:53:01: oder

00:53:01: vierzig gar nicht so viel aber hat gereicht dass wir halt durch dichtes Gestrüpp gelaufen sind um halt dahin zu kommen also um zurück zur Range zu kommen.

00:53:11: Aber auch diese Entscheidung musste getroffen werden.

00:53:12: okay wollen wir jetzt noch länger unterwegs sein?

00:53:16: Oder wollen wir

00:53:18: aufs Handy gucken was wir

00:53:19: für den Notfall dabei haben?

00:53:20: Und dann haben wir einstimmig beschlossen, okay das ist jetzt gerade mega uncool und wir wissen nicht was der Tag morgen noch bringt.

00:53:28: Wir müssen jetzt irgendwie zurück, wir müssen schummeln.

00:53:31: Das geht grad nicht anders.

00:53:32: Ja.

00:53:34: Also das ist eine Entscheidung.

00:53:36: da war niemand stolz drauf ne?

00:53:37: Und wir haben es dir dann auch immer gesagt, oh das müssen wir dem sagen.

00:53:39: aber die Frage ist wie wir es... Wie wir es den Christians

00:53:42: sagen

00:53:43: und du hast gesagt ey das ist doch gar nicht schlimm weil ihr eine Entscheidung getroffen habt Und das war mega die Erkenntnis auch für viele andere, also dieses Entscheidungen treffen.

00:53:54: Ja was viele vergessen wir schaffen ja im Endeffekt nur den Raben.

00:53:58: und wenn ihr eure internen Regeln macht Wir schaffen die extern oder die äußeren Regeln und was ihr intern in der Gruppe macht ist immer noch so Sag mal, wenn ihr gegen die äußeren Regeln verstoßt dann gibt's Strafen.

00:54:10: Wie kennt ihr nun auch zu genüge?

00:54:12: Wobei wir hatten bis zum Ende fast keine Strafe.

00:54:15: Wir haben nur einen

00:54:17: Knoten

00:54:18: für die Interessierten.

00:54:19: also es ist wirklich unfassbar geiles Erlebnis.

00:54:22: aber wenn man zu spät kommt oder andere Sachen macht weiß noch dass dem ein oder anderen meine Apfelscholle weggenommen wurde die als Belohnung gegolten hat weil man sich nicht so gut artikuliert hat.

00:54:37: Dann war die plötzlich wieder weg, das hat auch für Unmut im Team gesorgt.

00:54:40: Das merkt man schon so, Zucker, da fehlt Zucker jetzt und aber am Ende des Tages war es so dieses... Und ich muss aber auch ehrlich sagen, am Anfang war so nee wir sagen dem das nicht weil ich habe also ich hab in meiner Kindheit viel Blödsinn gemacht

00:54:53: ja

00:54:54: und ich habe meine Also hab meiner Marm nicht alles erzählt was ich gemacht habe.

00:54:59: Das waren gute Entscheidungen würde ich retrospektiv behaupten.

00:55:02: Aber da haben wir gesagt Es gibt ja, es gibt Grundregeln die wir auch am Anfang selber aufstellen oder gemeinsam mit dir aufstellen.

00:55:12: Und eine Grundregel war Ehrlichkeit und das ist wichtig.

00:55:17: Das ist etwas was man mitnimmt, was wir als Freundschaft übernommen haben, Ehrlichkeiht.

00:55:26: Diese Ehrlichkeiten wollten wir dir nicht vorenthalten.

00:55:29: deswegen haben wir es dir gesagt.

00:55:30: aber für uns war das im Team und bei meiner ersten Reaktion wär's mal so ne das können wir dem nicht sagen.

00:55:38: War ein forderndes Wochenende, vielleicht änderst du dich noch dran.

00:55:42: Ich hatte zwei Monate vorher glaube ich eine Sportverletzung.

00:55:46: Ja stimmt wir haben noch ja klar und

00:55:48: ich muss aber echt überlegt ob ich es durchziehen kann.

00:55:50: und im Nachhinein muss ich sagen ist war richtig scheiße dass das so war weil ich hätte gern mehr geleistet.

00:55:58: also ich musste zwei drei mal echt kurz zurück treten und

00:56:01: sagen

00:56:02: es ist mechanisch gar nicht möglich diese Belastung jetzt durchzuführen Ben da angerissen und dann Ausfallschritte machen, sehr destabile Körperhaltung.

00:56:16: Ich bin jetzt nicht so der Athlet.

00:56:18: Ja war problematisch für mich und das hat mich echt geärgert.

00:56:22: also das war so wo ich dachte okay die Entscheidung hinzugehen war gut aber es hat mich geärgart dass ich nicht alles machen konnte.

00:56:29: Es gibt ja vielleicht irgendwann ein Vollgefahr.

00:56:33: Ich würde es grenztrem extrem nennen oder so.

00:56:36: Ja, so würde ich es nicht nennen.

00:56:38: Wer weiß was die Zukunft noch bringt?

00:56:39: Die Vision ist groß.

00:56:40: Ja.

00:56:42: Mach' ich mit!

00:56:43: Mache ich vorher auch sechs Wochen nur noch Physiotherapie um austherapiert zu sein.

00:56:49: Geil.

00:56:50: Wir sagen immer körperlich mental emotional.

00:56:55: Wie würdest du das prozentual irgendwie... Also weißt du was ich meine?

00:57:01: Ist es irgendwie körperlich so zu achtzig Prozent, ist natürlich immer Typen abhängig.

00:57:04: Aber jetzt wirklich rein auf dich!

00:57:06: Was war das, was dich so dann irgendwie vielleicht doch gefordert hat oder überrascht hat?

00:57:11: Würde fast sagen dreißig, also dreiunddreißig aus dem ganz einfachen Grund weil das eine ohne das andere gar nicht funktioniert.

00:57:20: Das körperliche ist die Grundlage um dich mental zu fordern und ... ein Prozess oder einen Punkt, den es... ... im Stressmanagement ja quasi auch gibt ist die Aufgabe einfach.

00:57:37: Dann kann ich eine hohe körperliche Belastung

00:57:40: umsetzen,...

00:57:41: ... habe ich ne komplexe Aufgabe dann ist es vielleicht ganz gut wenn die körperliche Belastungen moderat oder eher leichtes.

00:57:47: So und dann fahre ich sitze auf dem Fahrrad, auf dem Trimmdichrad oder so,... ... dann kann ich trotzdem noch krassere oder gute Aufgaben erfüllen.

00:57:55: und da gab's genau diese Sachen.

00:57:59: quasi unter Stress, über körperlichem Stress.

00:58:02: Ich weiß gar nicht, kann ich es erzählen?

00:58:05: Ich weiß nicht was du meinst, das gibt ja mehrere Sachen... Das

00:58:08: Memory?

00:58:09: Ach

00:58:10: so!

00:58:11: Ja okay!

00:58:11: Also das hat mich gefordert und

00:58:15: das fand ich gut weil also man muss, also man hatte eine körperliche Belastung gehabt, ein Parkour gemacht und musste dann immer hin- und herlaufen und musste glaube ich ne Rechenaufgabe lösen.

00:58:27: Es ging alles auf Zeit logischerweise, damit man halt auch schön den Stress hat.

00:58:31: Und ... Man dreht das um und dann war das richtig.

00:58:36: Dann musste man zurücklaufen und musste gewisse Fragen beantworten oder musste dann halt auch dieses Memory machen?

00:58:44: Das hat einfach gezeigt dass das stimmt.

00:58:46: was man da mal irgendwie also bei mir war es im Rahmen der Ausbildung oder Weiterbildungen die ich gemacht habe Dass wenn ich eine hohe körperliche Belastung habe ... echt Probleme habe bei Memory oder es ist besser wird.

00:58:57: Also beim Memory war's tatsächlich ziemlich gut, da hab ich echt abgeräumt... ...habe

00:59:01: ich Punkte sammeln können.

00:59:03: aber bei diesen anderen Aufgaben dann man wenn man das weiß ist natürlich auch wieder von Vorteil weil dann guckt man durch diesen Aufgabenkatalog und sucht sich die einfachen Aufgaben raus.

00:59:13: Aber diese Entscheidung muss man auch treffen.

00:59:17: Das war schon und dann ist das natürlich das mentale.

00:59:20: und wenn diese zwei Punkte ist jetzt so meine These die ich nach diesen acht vierzig Stunden habe wenn diese zwei Punkte erfüllt sind, dass ich da ausgelastet bin.

00:59:29: Dann hab' ich keine Schutzmechanismen mehr mich emotional vor etwas zu wehren und das war wirklich geil!

00:59:38: Also das war trotzdem gegeben was gut ist.

00:59:41: also auch wenn man das so ein bisschen...wenn man Stress und bestimmte Sachen gewohnt isst dann dass man trotzdem emotional erreichbar war.

00:59:55: Er hat mir wie gesagt die erste Folge von Tim angehört und der sagt er glaub ich, dass Luis zum Beispiel geschwiegen hatte den ganzen Tag.

01:00:03: Danach?

01:00:04: Ja genau.

01:00:04: Und ich war so glücklich danach.

01:00:06: Ja krass!

01:00:07: Ich

01:00:07: war so happy weil bei mir waren so als wäre das ein Prozess gewesen... ...der in Gang gesetzt wurde.

01:00:14: und also siehst du es jetzt auch die Streit schon wieder, weil's eine unfassbar schöne Assoziation ist, weil das was gemacht hat

01:00:24: und

01:00:24: ausgelöst hat in mir ... und auch ein Problem gelöst hat, würde ich mal behaupten.

01:00:30: Jetzt kommt man gleich zu dem Moment auf den...

01:00:32: Ja, ich freu mich so!

01:00:34: Auf

01:00:34: den sogenannten Toilettenmomenten?

01:00:36: Ja,

01:00:37: dazu gleich mehr.

01:00:40: Und das war tatsächlich so.

01:00:42: Ich habe danach einen alten Kumpel wieder getroffen,... ... der zufälligerweise in Köln war.

01:00:49: Das war glaube ich der Montag danach.

01:00:50: Also ich hab endlich mal neun oder zehn Stunden schlafen können.

01:00:54: Die sind dann auch notwendig.

01:00:56: Also an dem Sonntag weint man sehr viel und das ist auch sehr gut, also auch das ist befreiend.

01:01:03: Das sollten mehr Menschen machen und sollte nicht mehr als schwächer angesehen werden.

01:01:08: Also jetzt sich vor die Kamera stellen und weinen wie das vielleicht der ein oder andere Influencer tut.

01:01:13: Neuer Trend ja.

01:01:14: Neuer Trend sondern das als Mittel zum Zweck für sich selber nutzen.

01:01:20: Also das ist richtig, richtig gut.

01:01:23: Ein Hinweis tatsächlich vielleicht von meiner Seite, weil nach dem ersten Seminar und zwar das ja nicht bewusst, dass das erste Seminar auch schon so emotional für viele wird.

01:01:32: Daraus haben wir abgeleitet, dass wir nach dem Seminar niemanden alleine lassen.

01:01:35: tatsächlich also wir haken auch an Stellen nach ob man gut nach Hause gekommen ist.

01:01:40: Wir ratten natürlich auch eine gewisse Distanz nun zu fahren aufgrund der körperlichen Erschöpfung.

01:01:44: aber spätestens eine Woche später melden wir uns bei jedem Weil manche haben vielleicht nicht so viele zum Reden oder ähnliches.

01:01:50: Und wie du gerade sagst, du warst jetzt jemand der einfach ... Du sagst auch, du bist emotional und ein Herzensmensch bei dem viele Trenn geflossen sind.

01:01:57: Das war beeindruckend für uns zu sehen dass wir... Oder das ist es für unseren Grundsatz geworden niemanden alleine zu lassen?

01:02:04: Also ich glaube die, die längere Abreise hatten, die haben ja noch eine Nacht da gepennt.

01:02:08: Genau

01:02:09: genau.

01:02:09: Ich glaub

01:02:09: Braunschweig und München dagegen oder

01:02:11: sowas.

01:02:11: Ja absolut.

01:02:12: Oder Hotel meinetwegen.

01:02:13: aber wir pennen dann nochmal auf der Ranch mit denen wenn's Und so gewünscht es ja.

01:02:20: Ich bin mit Tim nach Hause gefahren, ich habe zu Tim gesagt, ich nehme dich mit, das ist gar kein Problem weil Tim mit Lewis hergekommen ist und dann habe ich gesagt höchstens nicht mitnehmen, dann sind wir zurückgefahren.

01:02:30: auch das Gespräch war nochmal echt schön und man hat gemerkt dass man viel zu sprechen hat

01:02:37: oder

01:02:37: viele Gemeinsamkeiten hat.

01:02:46: Nicht allein lassen.

01:02:47: ich glaube das ist ziemlich gut.

01:02:49: Weil Ja da, dass es einmal noch mal richtig emotional auffühlen.

01:02:55: also man glaubt das jetzt nicht.

01:02:56: aber Wenn man sich überlegt da wird sehr viel stress verursacht also körperlicher und emotionaler stress Aber jetzt nicht in einem negativen sinne so ist kein negativer stress der sich danach sage ich brauche eine psychotherapie sondern Das war ein Erfolgserlebnis für mich.

01:03:14: also dieses Seminar war für mich.

01:03:18: nach dem Burnout, was ich vorhin mal angesprochen habe war das eines der größten Erfolgserlebnisse.

01:03:23: Also auch dieses Burnout hätte ich mir sparen können keine Frage aber daraus bin ich gewachsen und daraus

01:03:27: sind gewisse

01:03:28: Entscheidungen und Prozesse entstanden in meinem Leben die mich jetzt dahin gebracht haben wo ich stehe und dieses Grenztremensiminar gehört mit dazu.

01:03:38: also so einen Rückblick ist ein Meilenstein in meinem leben Weil das hat

01:03:45: etwas gemacht.

01:03:46: Aber man merkt, man kann das gar nicht alles erfüllen was man danach möchte.

01:03:50: Das habe ich dir ja auch direkt danach gesagt.

01:03:53: Wie gesagt geht mir hunderttausend Euro auf mein Konto dass ich mal dieses Jahr nicht mehr arbeiten muss.

01:04:00: Ich wüsste was ich tue und ich würde noch mehr dieser Seminare besuchen.

01:04:04: Also das war krass weil man danach den Anspruch oder den Ansporn hat eine bessere Version von sich selbst zu werden Ist so, und das ist krass gewesen.

01:04:14: Und deswegen hab ich mich auch gefreut hier hinzufahren heute.

01:04:20: Weil ich wusste, dass frisch das Ganze nochmal ein bisschen auf und man weckt jetzt noch mal die Erinnerung und die Emotionen an die einzelnen Momente.

01:04:31: War toll!

01:04:33: Ja also... Allein deswegen lohnt sich der Podcast tatsächlich schon, dass man wieder mal einen Grund hat auch sich widerzusehen und zu quatschen über all diesen Dachs.

01:04:41: Und man erfährt immer irgendwelche Sachen die man logischerweise vorher nicht wusste.

01:04:45: Ja Toilettenmoment.

01:04:47: Toilette Moment

01:04:48: also ich hatte das war der einer der intensivsten Intensivsten Momente glaube ich in diesen acht vierzehn Stunden zumindest für mich

01:05:02: Dieser Moment.

01:05:03: Ja, wirklich?

01:05:03: Also der war für

01:05:05: mich auch intensiv.

01:05:06: Der hat

01:05:06: mich... Ja ja aber das war weil mich auch überrascht hat so also ich weiß auch gar nicht mehr genau wie es war.

01:05:10: Es war im Endeffekt so Ich kam von der Toilette

01:05:13: Aber ganz kurz

01:05:14: davor.

01:05:15: Nein

01:05:18: Was hat davor stattgefunden?

01:05:20: Das war die, wie nennst du's Traumreise oder... Ja,

01:05:22: wir nennen es Grenzreise logischerweise.

01:05:24: Genau.

01:05:25: Ja, das passt ja auch ein bisschen

01:05:28: mit Grenzen.

01:05:28: Aber ich finde, dass stimmt auch.

01:05:29: Es ist eine Grenzreise, weil man seine Grenze genau an diesem Punkt, also für mich war das ... Man hat diese ... ... thirty-sechkommasiven fünf Stunden darauf hingearbeitet oder vierzig Stunden.

01:05:41: Also man muss sagen am Samstag

01:05:44: davon darf so nicht zu viel verwarten.

01:05:46: An dem Samstag hat ja schon mal sowas ähnliches stattgefunden,

01:05:48: genau.

01:05:49: Und das war so... Da war ich so erschöpft dass ich da gefühlt eingeschlafen bin.

01:05:53: aber ich hab dir auch danach gesagt, irgendwas hat das mit mir gemacht und scheinbar habe ich nicht tief geschlafen und meinen Unterbewusstsein hat was davon aufgenommen.

01:06:01: vielleicht rede ich mir das auch ein Ich weiß es nicht.

01:06:03: und an Tag zwei war's so, dass man... Dass das voll eingeschlagen ist

01:06:08: Das haben tatsächlich mittlerweile mehrere jetzt schon gesagt.

01:06:13: Ich wusste auch, also manchmal weiß man ja gar nicht so gerade was ist grade mein Problem.

01:06:17: So woran hängt es bei mir?

01:06:19: Und das ist in dem Augenblick ist das so rausgebrochen, so klar gewesen dass so eine alte wirklich ne alte Belastung, ne alte Sache so krass noch drin hängt im Kopf und... Das war... War heftig!

01:06:36: Also hast du ja gesehen, das war heftig.

01:06:38: Wir haben ja danach nach dieser Grenzreise schreibt mal nen Brief ... wenn man möchte.

01:06:46: Und das war mit einer der besten Sachen, die ich gemacht habe bis jetzt wirklich.

01:06:49: Das hat so viel aus mir rausgeholt... Also negativ ist es aus mir herausgeholt und dass genau ich kam raus aus diesem Raum.

01:07:00: Genau nicht aus dem Toilettenraum sozusagen.

01:07:02: Man kreuzt sich da unweigerlich.

01:07:04: Man kann sich nicht ausm Weg gehen.

01:07:07: Ich hab geholpt wie ein Schloss sonst?

01:07:08: Ja total!

01:07:08: Und ich hab einfach nur gefragt, Adrian soll ich dich vielleicht meinen Arm nehmen?

01:07:12: Dann weiß ich noch.

01:07:13: ... dass wir uns einfach am Abend haben, ich hab mitgeholt.

01:07:15: Ich wusste gar nicht, worum es geht!

01:07:17: Das war krass... Absolut, ich habe einfach mitgeholzt, du hast geholzt.

01:07:20: Ich weiß auch gar nicht mehr ob das positiv oder negativ war.

01:07:22: Es musste einfach raus und seitdem ist einfach eine Verbindung da, die einfach nicht mehr so wegzudenken ist.

01:07:29: Zumal, man muss ja dazu sagen, ich hatte diesen Brief geschrieben ... ... mit einem sehr persönlichen Thema und...

01:07:41: Soll ich weiter machen?

01:07:42: Also ich weiß noch wie du... Zu mir kam es und dann irgendwann gesagt, ja ich habe überlegt das einer Person zu geben oder dir.

01:07:50: Und hast dann dich quasi dazu entschieden mir den in die Hand.

01:07:53: und jetzt gut dass die Kamera nicht auf mich gerichtet ist.

01:07:58: Ja und das war krass also nach achtundvierzig Stunden so einen Vertrauen von dir zu kriegen Dass du mir dem Brief an die hand gegeben hast.

01:08:05: Ich hab ihn dann später ja alleine gelesen als ich auf der auf der Ranch war als alle weg waren.

01:08:10: Und ja, ich kann sagen.

01:08:11: Ich habe Rotz und Wasser geheult weil das sind also so ein Vertrauen zu haben.

01:08:17: Ja krass.

01:08:18: Aber weil zwischenmenschlich auch

01:08:19: passt?

01:08:20: Ja natürlich sonst hätte es mir den auch nicht gegeben ist ganz klar.

01:08:22: Also liegt bei mir im Tresor nach wie vor.

01:08:24: Also der ist verschlossen quasi.

01:08:28: Das witzige war du hast mir dann Video geschickt.

01:08:33: Nicht veröffentlicht.

01:08:34: Genau!

01:08:35: Ich bin kein neuer Influencer.

01:08:36: Und ich saß auf der Toilette.

01:08:38: ... und hab dieses Video bekommen.

01:08:42: Und deswegen sagen wir halt, das ist der Toilettenmoment aber es war... also wirklich, das hat super, super viel gemacht.

01:08:50: Es war doch ein schöner Moment weil das braucht man im Leben manchmal.

01:08:53: Also das ist keine Schwäche, das is gut.

01:08:58: Krass!

01:08:59: Ja verrückt.

01:09:01: Aber du hast auch gesagt, also der Einleitend gesagt ich mag Kunde

01:09:07: Ich

01:09:09: glaube, das Seminar beim März und im April kurz darauf war... genau.

01:09:18: War Ostern und da ist unser Familienhund der uns vierzehn Jahre lang begleitet hat den wir vierzehr Jahre begleiten durften ist leider verstorben.

01:09:29: Wobei vierzehnt stolzes Alter wurde gestorben

01:09:31: für so ein großes Vieh ne?

01:09:33: Das muss man auch sagen, er hat vierzig Kilo gewogen oder dreißig und er ist friedlich zu Hause eingeschlafen.

01:09:39: Das hat man ja auch als bei Hunden nicht oft in dem ersten Augenblick, also wirklich bis ich bei meiner Mama war.

01:09:48: Also es waren irgendwie abends zehn Uhr oder so da neun Uhr.

01:09:51: Ich bin dann rüber gefahren.

01:09:55: Es war schlimm keine Frage aber ich bin selten erwachsen, so erwachsen mit Trauer umgegangen.

01:10:02: Also das war sehr rational in diesem Augenblick.

01:10:06: Es gab unfassbar viel Stress und dann war man da Man konnte sich nochmal verabschieden und auch der Weg wieder nach Hause.

01:10:15: Also ich war unfassbar müde, daran kann ich mich noch erinnern.

01:10:18: Das war einer der wenigen Tage wo ich mal wirklich um zehn Uhr im Bett lag oder neun Uhr schon... ...und eigentlich Pennen gehen wollte.

01:10:26: Und dass.. Ich bin nachhause gefahren und das war also von den Emotionen in dem Umblick unfassbar aufgeräumt und auch nachher, also natürlich man durchlebt einen normalen Trauerprozess

01:10:39: gerade

01:10:39: bei vierzehn Jahren.

01:10:40: Also es war fast die Hälfte meines Lebens ... die dieser Hund mich begleitet hat.

01:10:45: Und das ist natürlich, das ist ein Familienmitglied, kannst du ja nix sagen und es... Hat aber dazu geführt dass man in diesem Augenblick ...die richtigen Entscheidungen trifft.

01:10:57: Also das klingt jetzt total weird als wird man halt Werbung für Grenztremen machen weil man besser mit Trauerfällen umgehen kann.

01:11:04: Aber man kann besser mit dem Leben umgehen glaube ich wenn man sowas ... macht und mit, weil das sind Situationen die sind ja nicht... Gott sei Dank nicht alltäglich.

01:11:11: Das

01:11:11: ist ein Familienmitglied dass ein guter Freund stirbt oder so?

01:11:14: Ja.

01:11:16: Ja verrückt, verrückt.

01:11:19: Jetzt bist du sprachlos!

01:11:20: Ja

01:11:21: wirklich es einfach ich weiß auch nicht was man jetzt noch sagen soll.

01:11:24: groß also

01:11:26: Bist du.

01:11:27: meine Frage an dich Du hast das ja schon mal so angedeutet Was hat jetzt hast du natürlich auch immer wieder mal Freunde mit dabei in diesen Seminaren.

01:11:39: Jetzt waren wir ja vorher schon so bekannt zumindest, aber haben uns gut verstanden.

01:11:44: Und jetzt hast du da zwei drei Leute die du vorher schon kanntest und mit denen du auch ein bisschen angefreundet schon warst.

01:11:53: was macht das mit dir dann?

01:11:55: Also es ist ja ich habe jetzt sehr viel preis gegeben.

01:12:00: also jetzt sagen wir mal auch bezogen auf dich also so ein status wie du hat.

01:12:04: also wir kannten uns und was dass sie mir ... der Toilettmoment, das ist so witzig.

01:12:10: Aber es ist halt... Das ist ein Moment, dass es unglaublich!

01:12:14: Also ... ... mich bewegt das einfach.

01:12:18: Solche Momente hat man immer wieder und dann ist es auch wirklich egal ... ... ob sie jemand ganz Fremdes ist sozusagen oder ob's ein Freund ist.

01:12:27: Man lernt sich einfach auf eine andere Art und Weise noch mal kennen.

01:12:33: Und die Atmosphäre auch durch die Teilnehmer einfach, die ist so vertraut irgendwann, dass auch ich sage ich mal als Coach oder ... andere Leute aus dem Team einfach irgendwie Hüllen fallen lassen.

01:12:43: Also das ist quasi ein Geben und Nehmen sozusagen, ne?

01:12:46: Und ich glaube nur deswegen funktioniert es auch.

01:12:48: Deswegen wird's auch nie einen riesen Seminar geben.

01:12:50: Es funktioniert halt einfach nicht!

01:12:51: Es funktioniert nur indem wir so Toilettenmomente irgendwie kreieren.

01:12:54: ja... Das ist jetzt wie Branding, Toilettennoment.

01:13:00: Findet da ein Toilette Moment mit Christian Neitzel.

01:13:05: Genau so

01:13:06: Ja aber das ähm.. Ich finde auch dass wenn ... man mehr Menschen hat, mit dem man auf dieser Ebene ist.

01:13:14: Man würde sich diesen Menschen immer, immer fair gegenüber verhalten.

01:13:17: Total!

01:13:18: Wenn du mich jetzt... also wir haben ja nicht so viel Kontakt.

01:13:21: Du hast dein Leben und ich hab mein Leben quasi.

01:13:22: das ist so.

01:13:22: aber wenn du mich anrufen würdest um vierundzwanzig Uhr und keine Ahnung was dann würde ich auch kommen?

01:13:28: Also es ist einfach irgendwie so.

01:13:29: Wenn du einmal so eine ehrliche, wirklich ehrlich authentische und offene Moment quasi hattest, dann ist da ne Verbindung die Die kriegste.

01:13:39: ich sag mal in einem Alltag ist ja gar nicht der Rahmen da, ich will das gar nicht machen.

01:13:43: Grenzdrehen bietet ja nur den Rahmen sozusagen.

01:13:45: die Menschen müssen ja selber offen sein aber das kriegt man im Alltag halt.

01:13:48: wo kriegst du das sonst hin?

01:13:50: Das stimmt und man also ich würde mich... Also nicht dass man mit Menschen nicht respektvoll umgeht aber ich würde behaupten dass die Teilnehmer die zusammen auf diesem Seminar waren immer zu hundertzwanzig oder mehr als hundert Prozent.

01:14:05: Das ist viel gesagt!

01:14:05: Das ist sehr sehr viel, dass sie immer sehr authentisch und sehr respektvoll miteinander umgehen, weil man das zusammen durchlebt hat.

01:14:15: Also

01:14:16: das haben wir jetzt festgestellt nach den vier Seminaren obwohl es jetzt ja nur knapp über fünfzig Teilnehmer waren also fünfzig Survivor dass die Community mehr oder weniger schon so stark war das ist so intensiv ist und dann spielt es fast schon keine Rolle ob du am ersten oder am dritten Seminar teilgenommen hast.

01:14:32: wenn du dich quasi triffst sag mal Abschlussabend denn ich jetzt einfach mal ist mittlerweile auch kein Geheimes.

01:14:37: Da treffen sich Leute, die einfach nur in Grenz treten.

01:14:39: Die haben sich vorhin noch nie gesehen und plötzlich ist irgendwie eine Verbindung da... Ja das ist verrückt!

01:14:44: Also ich habe jetzt schon wieder... Ich würde am liebsten wenn es ging, würde ich jedes Wochenende machen aber das ist halt auch too much und so.

01:14:50: Das funktioniert einfach nicht.

01:14:52: Ja, das ist too much fürs Portmonnaie oder?

01:14:55: Es

01:14:57: gibt viele Gründe aber ich glaube emotional wäre es auch so krass.

01:15:00: Stimmt ja!

01:15:00: Also ganz ehrlich, es sind mega harte, achtundvierzig Stunden für uns auf, fürs ganze Team und

01:15:06: mehr als nur ein Coach.

01:15:07: Das kann man da gleich

01:15:08: noch sagen.

01:15:09: Bis zu fünfzehn Leute an dem Wochenende quasi immer im Wechsel.

01:15:13: Genau das hat's geil gemacht weil jeder immer seinen für seinen Teil hundert Prozent gegeben hat egal ob Der Samstagmorgen war, egal ob es die Sport-Einheiten waren.

01:15:27: Aber das ist ja auch wichtig dass jemand einen an diese Grenze führt.

01:15:34: Dadurch sind die Leute natürlich sehr aufmerksam wenn ihr immer wach seid und konzentriert seid.

01:15:38: oder hast gesagt Survivor gibt's Leute die das nicht überlebt haben?

01:15:42: ...

01:15:43: drei, die abbrechen mussten insgesamt.

01:15:46: Also einmal kniebedingt, da war aber ein paar Monate vorhin eine Knie-OP... Da ging es einfach bei der Wanderung nicht weiter.

01:15:52: Deswegen haben sie nur das Notfallhandy gezückt.

01:15:54: Einmal aus privaten Gründen, er hat auch das Handy mit, dann ging's um die Frau, das war aber voll bekannt allen und der musste leider dann abrechen.

01:16:00: und einer, der sich leicht am Schienbein verletzt hat und gesagt hat, dass geht nicht mehr.

01:16:08: Und vielleicht einen Hinweis auch?

01:16:11: jetzt mal geschäftlich und Geld hin oder her, wenn wir merken da passt jemand nicht rein was eigentlich nicht vorkommt weil wir vorher schon eine gute Auswahl treffen.

01:16:18: Wir haben keinerlei Probleme irgendwie rauszuschmeißen.

01:16:20: tatsächlich krass.

01:16:21: also da bin ich wirklich null.

01:16:25: Wenn das kein Survivor ist heißt es dann auch Wortwörtlich der überlebt nicht also wird er dann im Bach entsorgt.

01:16:32: oder wie macht ihr das?

01:16:33: Nein

01:16:33: der darf dann schon nach Hause machen.

01:16:34: die Teilnehmerinnen haben selber auch danach zu einer hause gefahren.

01:16:40: Ja.

01:16:40: Die wurden nicht im Bach geschubst?

01:16:42: Nein, das wurde sie nicht.

01:16:43: Okay ja.

01:16:46: Ja Adrien ich würde sagen hast du noch was?

01:16:49: Nee.

01:16:50: Wo zum Ende?

01:16:51: Sehr sehr intensiv nochmal.

01:16:53: Ja krass ne

01:16:55: nach wie vor einer wirklich eine großartige Erfahrung.

01:16:59: Ich bin oft das Nachfolge und auf dass wir jetzt gleich noch machen.

01:17:07: Das wird aber jetzt nicht verraten.

01:17:09: Kein Toilettenmoment.

01:17:11: Es wird kein Toilettmoment mehr!

01:17:13: Lieber Adrian, ganz lieben Dank, dass du extra aus Köln in die schöne Städteregion Aachen gekommen bist und dir die Zeit genommen hast.

01:17:20: Vielen

01:17:21: Dank für die Einladung.

01:17:22: Genau dann sehen und hören wir uns sowieso noch.

01:17:26: Wir haben Folgeprogramm und ansonsten würden wir uns freuen wenn ihr unseren Podcast teilt, kommentiert, liked was auch immer man so üblicherweise macht.

01:17:35: Ihr steht noch am Anfang.

01:17:36: Wir sind nach wie vor mit Herz dabei.

01:17:38: Also

01:17:38: ich glaube, man kann jetzt sagen, wenn ihr diesen Podcast bis zu dieser Stelle gehört habt dann müsst ihr Christian bzw.

01:17:46: Grenztrem auf allen Plattformen folgen und unterstützen.

01:17:49: also wenn ihr euch das jetzt angehört habt und angetan habt ja durch diesem...durch diesen Marathon der Gefühle Ja?

01:17:58: Dann müsst ihr jetzt auch noch weiter machen.

01:18:01: Ja?

01:18:01: Müsst ihr den Rest also Engagement zeigen.

01:18:04: Das wollte ich sagen.

01:18:05: Okay Dem ist nichts mehr in Zukunft wegen.

01:18:08: Ich wünsche euch alles Gute und ich hoffe, wir hören uns in der nächsten Folge!

01:18:12: Bis

01:18:13: bald!

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