Ich dachte, mit mir stimmt etwas nicht. | Rieke, GrenzTrem48-Teilnehmerin
Shownotes
Rieke war fast 14 Jahre im öffentlichen Dienst. Ein sicherer Job, ein vertrautes Umfeld und eigentlich genügend Gründe, einfach weiterzumachen.
Doch irgendwann kam diese innere Unruhe.
Das Gefühl, nicht mehr zu Hause zu sein in dem, was man jeden Tag tut. Nicht genau zu wissen, wohin man will – aber sehr genau zu spüren, dass man nicht bleiben möchte.
In dieser Folge erzählt Rike, warum sie schließlich gekündigt hat und wie ausgerechnet kurz vor GrenzTrem48 eine neue berufliche Möglichkeit in ihr Leben kam.
Wir sprechen darüber, warum sie lange dachte, ihre Art, für andere Menschen da zu sein, sei falsch. Warum Selbstfürsorge für jeden Menschen anders aussehen kann. Und weshalb man nicht jede Entscheidung danach treffen sollte, welche Variante die größte Sicherheit verspricht.
Bei GrenzTrem48 begegnete Rieke schließlich einer Angst, die sie schon lange begleitet hatte: „Ich bin nicht gut genug.“
48 Stunden später stand auf ihrem eigenen Zettel: „Du bist genug.“
Außerdem sprechen wir darüber, warum drei Sekunden Mut ein Leben verändern können, weshalb die eigene Motivation wichtiger ist als gut gemeinte Ratschläge und wie aus einem abgesagten GrenzTrem48-Seminar einer der emotionalsten Momente unserer bisherigen Geschichte entstanden ist.
Das ist Teil 1 unseres Gesprächs mit Rieke. Teil 2 erscheint in 14 Tagen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen beim Grenztrempodcast.
00:00:02: Hier geht es nicht um Motivation, nicht um Selbstoptimierung und nicht um schnelle Antworten.
00:00:07: Grenztrem steht für Entscheidungen, für Wendepunkte, für den Moment in dem man aufhört sich selbst auszuweichen.
00:00:14: In diesem Podcast sprechen wir mit Menschen die diesen Moment erlebt haben – Nicht perfekt, nicht geschönt sondern einfach nur ehrlich!
00:00:21: Unser heutiger Gast ist die Liebe Rike.
00:00:25: Sie war Teilnehmer im Seminar September zu diesem Zeitpunkt.
00:00:34: Und ich freue mich, dass du die Weite Anreise nach hier gemacht
00:00:37: hast.
00:00:38: Vielen Dank!
00:00:38: Ich freue mich sehr, hier zu sein.
00:00:41: Wie immer zwei, drei Sätze, die mir so noch einfallen also... Ich meiste, dass Du Tiere insbesondere Hunde über alles liebst und die hast Du heute auch mitgebracht.
00:00:52: dann weiß ich das Du Rettungshundeführerin bist.
00:00:56: Ich will nur den Begriff richtig aussprechen.
00:00:59: Genau, ich weiß dass ein Riesenmoment letztes Jahr war als du gekündigt hast.
00:01:02: Da werden wir auf jeden Fall drüber sprechen oder ich würde mich freuen wenn wir darüber sprechen.
00:01:06: dann hast Du gerade noch erwähnt Ich hatte es tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm mit dem Tattoo.
00:01:10: da werden wir gleich auch auf jeden fall zu sprechen kommen.
00:01:13: und Du hast seitdem es Grenztrem gibt und das ist ja fast schon zwei Jahre hast Du zusammen mit dem Tim für einen Moment bei mir gesorgt, der sowohl ... das hab ich eben erzählt.
00:01:28: Der peinlichste war vermutlich und aber gleichzeitig auch einer der mindestens top drei emotionalsten Momente.
00:01:37: dafür schon mal von mir herzlichen Dank.
00:01:40: unterkommen später oder drauf zu sprechen.
00:01:43: Ich verstehe noch nicht warum er peinlig war.
00:01:45: Aber ja!
00:01:45: Ich kann nachvollziehen, dass es aus deiner Perspektive ein bisschen anders war.
00:01:51: Wo möchtest du anfangen?
00:01:52: Erzähl doch erst mal... Basics.
00:01:55: Ähm ... Alter, wo du herkommst, also ganz kurz und knapp vielleicht was du damals ausbildungsmäßig gemacht hast?
00:02:02: Und dann ja ... Ja, okay!
00:02:05: Ich bin zweiundvierzig, ähnlich wie bei dir behaupten alle.
00:02:08: das sieht man mir nicht an.
00:02:10: Äh ... ich komme aus Baden-Württemberg, also aus Karlsruhe oder aus der Nähe von Karls Ruhe ähm ... und bin gelernt eigentlich Bürokaufrau.
00:02:19: Ich bin inzwischen auch im Ehrenamt Rettungshundeführer, bin nebenberuflich auch Hundetrainerin.
00:02:25: Das macht es einfacher, wenn man so diese Vorliebe für Hunde und alles was damit zu tun hat im Laufe der Zeit entwickelt hat.
00:02:33: Genau das ist mein Standardleben.
00:02:36: Hab noch die eine oder andere ehrenamtliche Tätigkeit oder bezahlbare Tätigkeiten und nichts mit ohne Fans zu tun.
00:02:47: In erster Linie eigentlich ... Büro-Mensch, Mädchen für alles.
00:02:50: Glücklich machen, nennt man's auch und Hundeführer.
00:02:54: Das sind so die Hauptschwerpunkte in meinem Leben.
00:02:58: Was mir jetzt spontan fällt, lasst uns direkt mal reingehen.
00:03:02: Und zwar wie kombinierst du das?
00:03:04: Du machst ja wirklich viele Dinge.
00:03:06: also da hast du schon viele Sachen ausprobiert Und vielleicht können wir direkt mal ein bisschen tiefer rein starten im Sinne von, was gibt dir der Job?
00:03:14: Ich sag jetzt mal, hast du ein Mädchen für alles gerade gesagt oder genau dieser Job und was gibt ihr zum Beispiel dann die Arbeit mit den Hunden.
00:03:20: Also ich könnte mir vorstellen, das sind ja verschiedene Bereiche, die dir auch in verschiedenen Lebensbereichen etwas Erfüllung ... also anders Erfüllungen geben, weißt du, was ich
00:03:28: meine?
00:03:28: Ja, ich glaube, ich weiß, was du meinst.
00:03:30: Bei diesem Mädchen-für-alles oder Assistenz oder wie auch immer man es nennt, ich nehme das überhaupt nicht negativ.
00:03:39: die Nebenbemerkung mit glücklich machen.
00:03:42: Ich bin ziemlich guter in anderen Leuten den Rücken freizuhalten, damit sie ihren Job gutmachen können und kümmere mich dafür dann um dieses Backup dass hinten dran alles clean ist und du vorne einfach deinen Job machen kannst.
00:03:55: ich muss nicht im Mittelpunkt stehen.
00:03:56: ich bin fein damit.
00:03:58: das sich eben am werkeln und wuseln will und Das mache ich einfach gerne.
00:04:03: das mache ich in meinem Freundeskreis gerne.
00:04:05: Ich helfe Menschen gerne, ich glaube so hast du mich auch kennengelernt.
00:04:08: Ja, eine hundertprozentige Stätigung?
00:04:10: Genau!
00:04:11: Das war aber auch einer der Gründe warum ich zu Grenztreben gegangen bin und ich gedacht habe das es nicht cool ist dass ich so bin.
00:04:18: also das ist irgendwie irgendwas stimmt nicht mit mir dass sich ständig mich quasi aufopfer ums negativ zu setzen um anderen menschen zu helfen egal ob ich sie kenne oder nicht.
00:04:29: Ich mach's beruflich, ich machs privat und damit auch die Schnittstelle zu den Rettungshunden.
00:04:34: Nur dass sich da nicht nur anderen ermöglichen ihren Job zu machen sondern Familien helfen kann ja eventuell die Person wiederzufinden oder wieder in die Arme zu nehmen die sie vermisst haben.
00:04:45: Und aber auch das passiert natürlich im Rampenlicht und nicht in großen Medien sondern irgendwo im Verborgen.
00:04:53: dieses Hintergrund arbeiten kann ich irgendwie besser.
00:04:57: Das liegt mir und hilft mir aber auch, irgendwie der Welt wieder was Gutes zu geben.
00:05:03: Die wahrscheinlich mag ich Tim deswegen auch so gerne?
00:05:07: Da ist er wieder!
00:05:08: Ja in jeder Podcastfolge, wie wir festgestellt haben.
00:05:11: Machen da mal ein Gewünschspiel draus, die oft wird Tim erwähnt.
00:05:15: Positive reminder ist genau das... ...die Welt hat so viele Dinge, die nicht gut funktionieren und Ich bin in der Lage mit meinem Tun, mit meinem Wissen, mit meinen Fähigkeiten irgendwas Positives zu vererben Verbreiten oder Leute zu unterstützen, die das wieder weiter hinaus tragen.
00:05:30: Es wäre katastrophal, dass nicht zu tun.
00:05:33: Das beschreibt mich dann in diesem Bereich am besten um meine Arbeit und was ich da für mich mit verbinden kann.
00:05:42: Also würdest du sagen, dass du das in allen den Bereichen, wo du jetzt arbeitest?
00:05:46: Ob ehrenamtlich oder auch bezahlt, das schon verknüpfen kannst?
00:05:50: Definitiv.
00:05:50: Dein Hauptpunkt!
00:05:52: Und wenn es nicht nur ist, dass ich meinen Chef oder meine Mitarbeiter, meine Kollegen unterstütze.
00:05:57: Dann helfe ich ja Hunde-Menschteams jetzt sowohl in der Hundeschule als auch bei den Rettungshunden über ihre Punkte hinauszuwachsen.
00:06:06: Also ich bin im Zwischenausbilder bei den Rettungshunden und kann Teams begleiten bis zur Prüfung und rüber hinaus und kann mit feiern was für Erfolge die machen wie... Wenn man sich das anschauen kann, wie Hunde sich im Laufe einer Ausbildung nicht nur verbessern, sondern auch stärker werden.
00:06:24: Wie stolz die aus einer Arbeit rausgehen können?
00:06:27: Wenn du dem Hundeführer in die Augen guckst und der bestandene Prüfung rausgeht, das kann man niemandem erklären.
00:06:32: Das sind Gefühle ... Du siehst es!
00:06:36: Ich
00:06:36: lebe das.
00:06:37: Es ist für mich einfach das Größte, dass meine Teams da rausgehen und wissen, dass sie die Welt verändern können, sich die Welt bewegen können.
00:06:46: Und das ist schon außergewöhnlich gut so.
00:06:50: Krass.
00:06:51: Okay, war das Strahlen schon immer da?
00:06:56: Damals als du vor der Entscheidung standest Berufswahl und als du dann deinen Ausbildungsberuf machst gemacht hast im Grunde?
00:07:03: Nein ich habe viel durch auf die Nase fallen lernen müssen.
00:07:11: Wenn du jetzt Kinderfotos von mir sehen würdest, würdest du überlegen, ob ich überhaupt jemals gelacht hab?
00:07:16: Ich weiß auf ... Das hatten wir meiner Mama erzählt.
00:07:19: Meine Pateneltern, wenn sie auf mich aufgepasst haben, dann nach angerufen haben und hat sich heute bei dir gelächelt.
00:07:25: Ah okay, dann ist alles
00:07:25: okay.
00:07:26: Hallo!
00:07:28: Kann man sich gar nicht mehr vorstellen aber ja... Aber auch das ist eine Lebenseinstellung.
00:07:33: Und ich will nicht traurig durch die Welt laufen, ich will das nicht.
00:07:38: Ich kann gute Laune verbreiten, ich kann gute Energien verbreiden.
00:07:44: Niemandem ist geholfen wenn ich mit Zorn und Wut im Bauch und in die Tage gibt es auch keine Sorge.
00:07:51: Ist in meinem Umfeld jetzt dann Werwolf-Modus genannt worden?
00:07:54: Dann auch Kaisersauer bist du wieder flauschig.
00:07:59: Aber was hat die Welt davon, wenn nicht mit schlechter Laune durchgehen?
00:08:02: Davon gibt's genug Menschen.
00:08:04: Und diese Erkenntnis habe ich irgendwann gebraucht natürlich um auf den Jobwechsel zu kommen.
00:08:09: Ich hab irgendwann gemerkt, ich habe immer wieder schlechte Laune und keine Lust mehr das zu machen was ich da gerade mache.
00:08:17: also musste sich verändern.
00:08:19: Also ich weiß ja wann war das der letzte Jobwechsel über dem wir gesprochen haben?
00:08:22: quasi?
00:08:22: Also hol uns da mal ab weil er ist ja noch nicht lange her tatsächlich.
00:08:26: Also
00:08:26: gewechselt habe ich oder gekündigt hatte ich jetzt letztes Jahr um diese Zeit.
00:08:30: ein bisschen später also im August hatte ich gekündig zum Jahresende
00:08:36: Was hast du da gemacht?
00:08:37: Ich war Assistent oder Sekretärin von einem Professor an der Universität in Karlsruhe.
00:08:42: Beziehungsweise mein Professor-Chef war schon in Rente gegangen und es war noch offen, dass ein neuer Professor kommt.
00:08:48: das heißt kann man sich vorstellen öffentlicher Dienst und man hängt so ein bisschen in der Schwäbe dazu.
00:08:55: also ich habe den Job fast vierzehn Jahre gemacht auch nicht so wenig Und es war auch klar, ich werde diesen Job auf gar keinen Fall beenden bevor mein Chef nicht in Rente geht.
00:09:05: Das war wirklich dieser Menschess für mich immer noch eine sehr große Inspiration.
00:09:08: ist einer der besten Chefs die ich jemals haben konnte Die Art wie er mit Menschen umgeht Wie ihr das Leben allgemein fasst und erfasst.
00:09:19: Es ist wirklich ein unglaublicher Mensch.
00:09:21: Ich habe nur nie mit jemandem zusammengearbeitet Der niemals böse wird.
00:09:27: Okay, krass.
00:09:29: Ich kann mich erinnern, dass es eine Situation gab.
00:09:31: Da war irgendwas mit einem Flugschief gelaufen und der war wirklich sauer.
00:09:35: Und der war am Telefon so ein bisschen launisch.
00:09:39: Nennen wir's wirklich launish?
00:09:40: Er hat sich danach schriftlich entschuldigt ... Der hat mich noch mal angerufen, sich entschuligt... Und da haben sie sich nochmal entschultigt als wir uns das nächste Mal persönlich getroffen haben.
00:09:48: Dass er jetzt zu mir war!
00:09:49: Ja okay.
00:09:50: Das sagt schon sehr viel über ihn aus und er würde auch nicht über Kollegen oder so lästern.
00:09:55: Und das ist ein Mindset, mitnehmen kannst, für alles andere.
00:09:59: Wenn du jemanden hast oder einen Vorgesetzten hast ... oder einen Mitarbeiter, der immer was Positives mitbringt, dann fällt es dir unglaublich schwer, schlecht zu sein und so.
00:10:10: Aber als es klar war, dass er gehen wird, war für mich auch gleich, ich muss irgendwann raus.
00:10:15: Es würde nicht mehr funktionieren.
00:10:18: Warum wird's nicht funktionieren?
00:10:19: Weil er jetzt weg war, sag ich mal.
00:10:20: Er war ja viel Inspiration, viele Emotionen dran.
00:10:27: Ja.
00:10:27: Du hast im öffentlichen Dienst gearbeitet, du weißt wie solche Sachen funktionieren.
00:10:32: Und das ist nicht meine Welt!
00:10:34: Ich möchte mich nicht zurücklehnen und sagen Gott es kann jetzt die nächsten dreißig Jahre machen und kriege ich ja bis ich in die Rente gehe und mir kann ja keiner weiß dass so arbeite ich nicht.
00:10:43: so bin ich nicht.
00:10:45: ich möchte die welt verändern wenn ich darf und das wäre da nicht mehr möglich gewesen.
00:10:51: Dazu noch ein paar Persönlich-Sachen, also mit Kollegen und anderen Vorgesetzten, wo ich einfach gedacht hab.
00:10:57: Wir sollten ... wir sollten da mal was verändern?
00:11:00: Und dann gesagtes gesagt!
00:11:04: Ja, der Spruch.
00:11:06: Dann kann dich damals auch nicht so oder noch nicht so intensiv?
00:11:09: Du hast ja eben gesagt als wir kurz über Grenz Tränen gesprochen haben, dass du damals einen Seminar gesucht hast.
00:11:14: War denn Auslöser dann... Also du wusstest das dein Job jen ... Ende findet, beziehungsweise der Professor geht weg.
00:11:20: Und du wusstest das wird auf jeden Fall anders werden?
00:11:24: War es dann eher ein Weg von ... der alten Arbeit oder war's eher so hin zu was Neuem?
00:11:30: Weißt du, was ich meine?
00:11:31: Oder war's eine Kombination?
00:11:33: Ich glaube, ich war da noch gar nicht so ... Als ich nach dem Seminar gesucht habe oder mich dazu entschieden hatte, war es noch gar nichts bewusst für den Jobwechsel.
00:11:42: Ich hatte nur diese Unruhe in mir selber gefunden.
00:11:46: Dieses Gefühl, wenn man ... nicht mehr zu Hause ist in dem, was man gerade tut.
00:11:51: Wenn man das Gefühl hat, man muss ständig unterwegs sein und Bewegung haben, man kommt nicht zur Ruhe.
00:11:57: Und zwar nicht auf eine gute Art, weil man etwas bewegen möchte, sondern weil Stillstand einen auffressen würde.
00:12:03: In dem Zuge mit einem sehr guten Freund hatte ich mich über Persönlichkeitscoachings unterhalten.
00:12:11: Er hatte mir dann auch zwei, drei gesagt, mit denen er sich schon mal beschäftigt hatte ... Da ging es mir aber noch gar nicht konkret um den Jobwechsel.
00:12:18: Das
00:12:19: waren viele Sachen außen rum, die so ein bisschen holprig wurden ... Ich hatte einen Wechsel von der Rettungsrunde-Staffel auch gerade hinter mir, der nicht so lief wie man sich's vorstellt.
00:12:31: D.h.,
00:12:32: ganz kurz?
00:12:32: Der Wechse war einfach vor, ich sag mal, andere Einheit oder was?
00:12:39: Genau,
00:12:39: ich war vorher bei einer Ananiocke.
00:12:42: Das war sehr, sehr schwierig.
00:12:44: Darüber mag ich wirklich nicht reden.
00:12:46: Es gab für acht Leute von uns richtig unangenehme Zeiten.
00:12:49: Wir sind inzwischen beim ASB gelandet und haben uns toll aufgenommen und unterstützt.
00:12:54: Also wir haben das komplette Team mit aufgenommen.
00:12:57: Wir haben quasi die Staffel verdoppelt.
00:12:59: auch entsprechend geprüfte Hunde mitgewacht war emotional sehr schwierig, wenn du sehr lange in einer Hiock drin bist und mit denen auch in Einsätze gehst.
00:13:10: Und die vorbereitet für Prüfungen so.
00:13:12: Und dann einen richtig harten Break-Ust.
00:13:16: Dann hatte ich im Zwischenmenschlichen noch ein paar Sachen, die schwierig für mich waren zu verarbeiten.
00:13:24: Hab mich endlich wieder dazu durchgerungen damals Therapie anzufangen War so ein paar Sachen, wo ich einfach nicht so sicher war.
00:13:32: Ich wusste, ich muss was verändern und kam aber nicht alleine dazu das zu greifen.
00:13:37: Weil meine Frage ist dann nämlich genau in die Kerbe Persönlichkeitsentwicklung bist du dann über den Bekannten dran gekommen?
00:13:45: Warum ich das so explizit nachfrage?
00:13:47: wir haben viele Seminarteilnehmer, die mit Persönlichkeit Entwicklung tatsächlich noch nicht so viel zu tun hatten oder haben Und wo das quasi fast so eine Art Einsteiger-Seminar ist.
00:13:59: Weil.
00:13:59: viele haben zum Beispiel keine Lust, einfach im Seminarraum zu sitzen, ein ganzes Wochenende oder so und die sagen okay, dass es irgendwie viel ... ich sag mal lebendiger bei euch mit dem ganzen Sport usw.
00:14:09: Deswegen meine Frage, hattest du da schon Berührungspunkte?
00:14:11: Du hast gesagt Therapie war da schon irgendwie
00:14:14: anders.
00:14:14: also Ich wusste nicht was mich bei Grenztremen erwartet.
00:14:17: Das hatte ich über das Vlog von Luis Teichmann damals natürlich gesinger.
00:14:21: Das, was ich mir vorher angehört hatte von anderen Seminaren war ... nicht greifbar für mich.
00:14:28: Teilweise auch sehr nervig.
00:14:30: Also die haben unbedingt jetzt ein Telefonat gewollt.
00:14:33: Unbedingt jetzt muss ich noch mit XY sprechen!
00:14:36: Ich muss mir jetzt noch das eine stündige Video angucken und ich hab halt vorher gesagt, ich kann dieses Wochenende eigentlich gar nicht.
00:14:41: Wir können in zwei Wochen?
00:14:42: Nein, ich muss jetzt, ich muß jetzt, dann habe ich irgendwann gesagt Leute ihr setzt mich so unter Druck, ich möchte mit euch gar nicht arbeiten.
00:14:49: Da hatte ich, ich glaube Jackie damals schon geschrieben und hab den Termin vereinbart mit Thomas gesprochen.
00:14:55: Und ... Spoiler?
00:14:57: Nicht mit dir!
00:14:58: Ja genau.
00:14:59: Die an dieser Stelle die einzige Teilnehmerin oder Teilnehmer nicht mit mir persönlich vorhergesprochen hat, sonst habe ich ja ... Genau.
00:15:08: Das war eben für mich erst mal so... Also ich wusste gar nicht wie viel Sport oder wie viel Mental oder was anderes ist.
00:15:16: zu anderen Persönlichkeitsseminaren.
00:15:18: Ich wusste es natürlich, das ist kein eins zu eins Therapiethema.
00:15:22: Das kannst du nicht machen wenn du in einem großen Seminarcoating-Raum sitzt oder mit nem ganzen Haufen von Menschen unterwegs bist.
00:15:29: aber ob wir jetzt damit acht oder mit zwölf oder mit keine Ahnung.
00:15:33: ich hatte noch gar keine Idee und fand mich im Moment einfach nur bestätigt darin dass es das ist in welche Richtung.
00:15:42: ich will also ein bisschen als würdest du in so nem Nebelwald stehen.
00:15:47: Dein Kompass spinnt ein bisschen rum und sagt immer, ihr weiß jetzt auch nicht ob da oder da.
00:15:51: Gucken wir mal!
00:15:52: Und irgendwo lichtet sich dieser Nebel.
00:15:54: Du weißt immer noch nicht was dahinter ist?
00:15:56: Aber es ist irgendwas sagt dir dieser Weg ist das, den ich haben will.
00:16:00: Das war nach dem Gespräch mit Thomas einfach.
00:16:03: Während des Gesprächs habe ich ja schon gesagt, ich sehe mich da definitiv.
00:16:08: Und das wurde's ja auch... Also, wir haben ja direkt im Anschluss alles ...
00:16:13: Ja.
00:16:14: Okay, gib mir deinen Namen und dann willst du ... Wann willst du denn?
00:16:16: Dann sag
00:16:17: mal!
00:16:19: Ich hab nicht gekonnt, wär ich schon im Juli, aber da hatte die ja kein Seminger.
00:16:23: Schade.
00:16:25: Genau.
00:16:25: Aber es war nicht, dass ich vorher schon genau wusste, was mich erwartet, nein.
00:16:31: So zu ... springen immer?
00:16:33: Ist aber nicht schlimm.
00:16:34: Nein, ich find's gar nicht schlimm tatsächlich.
00:16:38: Kündigung war ja dann.
00:16:39: Also, da sind wir ja hengeblieben und dann kamen Richtung Persönlichkeitsentwicklung und so holte uns da noch mal mit rein wie das alles so da.
00:16:46: Also gesagt große Uni in Karlsruhe fast vierzehn Jahre da schon gearbeitet Professor war schon im Ruhestand Und ich habe auch mit Thomas drüber gesprochen wie mich das beschäftigt.
00:16:57: und wenn dann auch da wieder ein bisschen über Umwege und auch bei der Wunde bei einer anderen Firma Nicht in dem Sinne vorstellig geworden, dass ich einen Job bei denen gesucht habe.
00:17:10: Sondern dass die Tester gesucht haben für ihre Rettungsbohjenige und Hunde.
00:17:15: Da kommt Sonic ins Spiel.
00:17:16: mit ihm kann man so was gerne machen oft.
00:17:19: Und dann hatte ich mit dem Gründer von der Firma ganz viel Kontakt um mal zu erklären wie das so funktioniert wie der Auftrieb ist Was man vielleicht anders also was gut geklappt hat was nicht so gut geklärt hat.
00:17:29: Und dann rief er mich zwei Tage später an und sagte, ich hatt übrigens einen Job für dich.
00:17:34: Ich weiß noch, dass ich wirklich Thomas geschrieben hab so ... Krass!
00:17:37: Ich glaub', ich kündige grad.
00:17:39: Was machst
00:17:39: du?
00:17:41: War das vor dem Seminar oder nachdem?
00:17:42: Das war
00:17:42: noch vor dem Siminar, aber es war nach dem Gespräch mit
00:17:44: ihm.
00:17:45: Ja, okay.
00:17:46: Es war wirklich ... Ich glaube auch, ich hätte es nicht getraut, wenn ich nicht gewusst hätte, das kommt jetzt alles auf mich zu.
00:17:52: Ach krass.
00:17:52: Das war schon ... Das wusste
00:17:53: ich nicht.
00:17:54: Ja.
00:17:54: Ich glaub' ,das war schon so ein ... Im Puls nicht, sondern Adrenalin stoßen, Dopaminlauf.
00:18:02: Ich weiß es kommen was Gutes und allein davon habe ich schon Kraft gekriegt.
00:18:05: Und das dann so durchzuziehen hat wirklich ... Also, ich hätte es ohne das Telefonat vorher schon nicht geschafft.
00:18:12: Das weiß ich.
00:18:13: Es hat mich wirklich gepusht.
00:18:15: Auch wenn du sonst die Gespräche machst, du machst Kandach?
00:18:17: Nein,
00:18:17: eigentlich auch.
00:18:19: Zumindest kandachs bei mir.
00:18:22: Der hat mich richtig eingefangen.
00:18:24: Das war schon sehr cool!
00:18:27: Ja, und dann hab ich bekündigt.
00:18:29: Und jetzt seit Anfang des Jahres sitze ich in der kleinen Firma ...
00:18:33: In der Firma?
00:18:35: Für die Sonic, die Sachen getestet hat genau.
00:18:38: Es geht mit mir auch auf Messen oder Waschen auf messen mit mir.
00:18:41: Die feiern meine Hunde.
00:18:43: Ich bin wieder wie ich's gerne mache, glücklich machen.
00:18:47: Viel gut, manager nennst du mich für alles!
00:18:50: Und ich mag das.
00:18:51: Ich mag das Prinzip, also es geht um Sicherheit und Smartwater-Safety.
00:18:56: Heißt, ich freu mich einfach wieder was Gutes für die Menschheit machen zu können, diesmal bezahlt aber auch...
00:19:02: Das ist vollkommen in Ordnung!
00:19:03: Das verstehen ja viele nicht.
00:19:04: Es ist vollkommunizierlich dafür auch bezahlt zu müssen.
00:19:07: Genau genau und ich kann's nicht besser erwischen wirklich nicht.
00:19:11: Hast du Die Zusage für den neuen Job schon gehabt, bevor du gekündigt hattest?
00:19:16: War das so oder wie kam es dann ... Okay.
00:19:18: Das war quasi per Handschlag.
00:19:20: Pass auf.
00:19:20: Ab Januar kommen zu uns.
00:19:22: Also die haben gesagt, wenn du kannst, komm sofort!
00:19:25: Ging nicht.
00:19:26: Wenn man einen öffentlichen Dienst hat, hat man richtig lange Kündigungszeiten.
00:19:31: Ich habe auch darum gebeten, dass man meine verkürzt.
00:19:33: Ich hatte damals schon sechs Monate zum Quartalsende.
00:19:35: Ach krass.
00:19:36: Ja, also vierzehn Jahre ist echt lang.
00:19:41: Aber wir haben dann auch gesagt, dass es zum Jahreswechsel geht und dann habe ich so ein bisschen schon vorher unterstützt, so gut ich konnte.
00:19:48: Und jetzt eben seit seit zwanzig sechsundzwanzig bin ich Team!
00:19:53: Also die Entscheidung nochmal das ist ja also wirklich... Ich finde das ja öffentlicher Dienst ... in freie Wirtschaft, das ist ja schon einfach wirklich ein Sprung.
00:20:00: Das muss man so sagen?
00:20:02: Ja genau!
00:20:02: Man sagt dumm aber wenn es um Erfüllungen geht, ist es vielleicht wieder schlau, ne?
00:20:05: Und wenn man dich jetzt reden hört dann ist es glaube ich einfach schlauw gewesen.
00:20:08: für mich was mich interessieren würde
00:20:12: die
00:20:13: Entscheidung hast du also du kanntest dir nur das Produkt im Endeffekt und ja wieder die Persönlichkeit hinter der Firma weil du gesagt hast viel Kontakt mit dem Geschäftsführer gehabt, viel gequatscht mit ihm.
00:20:26: Was hat dich dann wirklich zu der Entscheidung gebracht, zu kündigen?
00:20:29: Also was hat ... Klar, vielleicht das Gespräch mit Thomas und der Hinblick auf das Seminar so ein bisschen Power-Mut.
00:20:35: Ja!
00:20:36: Aber da war ja mehr hinter quasi.
00:20:39: Du wusstest im Endeffekt, ich will raus aus meinem alten Job... Und du hast gesagt, es wird schon gut gehen oder ...
00:20:46: Das weißt du vorher nie, ob's gut geht oder nicht.
00:20:50: Kennst du nicht das Gefühl, wenn du auf irgendwas keinen Bock mehr hast und es nur noch machen musst?
00:20:56: dass es da nicht mehr gut ist.
00:20:57: Ich glaub,
00:20:57: neun-neinzig Prozent der Leute gerade jetzt.
00:21:00: Genau!
00:21:01: Das war schon immer so bei mir.
00:21:03: Ich hab ganz viel in der Gastdroge gearbeitet und ich hab gesagt, wenn mir das keinen Spaß macht bin ich nicht mehr Gut.
00:21:08: Und ... das ist es doch endlich.
00:21:09: Also, ich verbringe so viel Zeit da in der Firma oder in der Uni oder was auch immer mein Hauptjob is'.
00:21:17: Und ich kann nicht mit dieser schlechten Laune nach Hause kommen.
00:21:20: Es geht irgendwann einfach nicht mehr.
00:21:23: Egal wie, es hätte nichts Schlechter werden können?
00:21:25: Also im Zweifelsfall,
00:21:27: ich
00:21:27: hab einen Job gelernt.
00:21:28: Da kriegst du überall anders auf jeden Job
00:21:31: und ich ... Was hast du gelernt noch mal?
00:21:32: Bürokaufrauch.
00:21:33: Ich kann wirklich nicht so, dass ich keinen Job finden würde.
00:21:37: Vielleicht nicht unbedingt das, wo ich ein Hunde mitnehmen darf.
00:21:39: Aber es wäre irgendwie machbar gewesen.
00:21:43: Und dann muss man auch einfach sagen wie dieses Gefühl, dass es richtig ist hat angetrieben.
00:21:52: Das war alles andere egal.
00:21:55: Natürlich habe ich Gespräche mit meinen Eltern geführt, die dann sagen ja.
00:22:01: Du verlässt da schon ne sichere Zone?
00:22:02: Eltern bleiben immer Eltern, egal wie alt man ist.
00:22:06: Und was ist denn dein Finanzjahr ... Nee alles gut!
00:22:08: Wir haben das schon so geklärt dass es funktioniert.
00:22:10: also ich bewege mich nicht auf eine Schiene wo ich morgen nicht mehr weiß ob ich Gehalt kriege.
00:22:15: Also klar das kann dir in einem neuen Job und gerade in der freien Wirtschaft immer passieren das ist mir bewusst.
00:22:19: dafür gibt's aber auch den Sozialstaat der einen hoffentlich auffangen kann wenn irgendwas schiefläuft.
00:22:24: Aber das, was ich gefühlt habe war wichtig.
00:22:29: Und ich wusste und weiß es immer noch nach über acht Monaten in dieser Firma ...
00:22:33: Ich bin da gut!
00:22:34: Ich will dahin sein.
00:22:36: Ich sehe wie die sich entwickeln.
00:22:38: Ich seh das Potenzial dahinter.
00:22:40: Das ist im Endeffekt meine Rettungsfunde-Teams.
00:22:43: Du siehst, was dahinter steckt.
00:22:45: Man muss nur schauen, wie man sie dahin führt.
00:22:48: Ich bin froh, Teil dieses Teams zu sein wirklich.
00:22:52: Es ist krass, du brennst gedoppelt.
00:22:53: Ich will grenztrehen und brenne, wenn ich darüber rede?
00:22:55: Ja!
00:22:57: Lass uns ... Du hast jetzt schon viel gesagt, aber nicht viel im Sinne von so einer ... Ein Tipp für jemanden der an dem Punkt steht wie du damals.
00:23:11: Also du warst auch keine zwanzig mehr, du bist ja nicht uralt.
00:23:14: Wir sind gleich alt kann man fast sagen.
00:23:17: Aber du standest ja an einem Punkt wo du einen sicheren Job hattest Job, du warst sicher.
00:23:22: Das war für dich alles Tutti und hast dann noch mal gesagt, ey was auf das ist es nicht?
00:23:26: Und da stehen ja viele!
00:23:27: Da muss man auch einfach sagen, viele Teilnehmer bei uns stehen genau ... Man könnte sagen Midlife Crisis.
00:23:32: also es kam immer wieder mal auf mit Midlife crisis.
00:23:34: so das Standardding.
00:23:37: Wenn du jemanden sagen würdest der steht vor so einer Entscheidung wie würdest du oder welchen Ratschlag würdest Du geben?
00:23:42: So worauf soll man hören?
00:23:43: oder wie würdest du?
00:23:45: Würdest du den Ratsschlag irgendwo holen?
00:23:47: Würdest du das für Dich selber ausmachen?
00:23:48: wirklich deine persönliche?
00:23:50: Ich glaube Ich finde es unglaublich schwer, Menschen Ratschläge zu geben.
00:23:54: Weil ja jeder aus anderen Motivationsgründen Dinge tut.
00:23:58: und wenn meine Motivation wäre ich habe Kinder den ich irgendwann ein Haus vermachen möchte Und das höchste für mich ist dass meine Kinder nach einem gesichertes Umfeld haben und mir das wichtiger ist als meine eigene weiß ich nicht emotionale Gesundheit.
00:24:17: Dann kann ich demjenigen sagen, hör auf deinen Bauch oder Herz.
00:24:19: Aber das würde sich immer für die Kinder und damit auch für andere entscheiden.
00:24:24: Also für die finanzielle Sicherheit.
00:24:26: Ich hab aber den Luxus, dass ich quasi nicht mal was schuldig bin.
00:24:30: Natürlich muss ich auf meine Hunde aufpassen können.
00:24:32: Und ich muss das finanziell stemmen können.
00:24:35: Es gibt Versicherungen.
00:24:38: Aber für mich persönlich war es einfach so wichtig ... mutig zu sein und den Weg zu gehen, der mich glücklich machen kann.
00:24:46: Und nicht Sicherheit vor alles zu stellen!
00:24:49: Also ja, Sicherheit ist wichtig.
00:24:51: natürlich du kannst niemanden vom Trinken retten wenn du selber ertrinkt bist.
00:24:56: das ist mir schon klar.
00:24:58: aber was motiviert dich selber?
00:25:00: Wo ist denn Bezug zu den Hunden.
00:25:03: Du kannst dem Hund immer sagen, guck mal am Ende deiner Suche findest du doch jemanden der deinen Futter hat?
00:25:08: Wenn der Hund aber sagt das Reh ist viel spannender dann ist die Motivation mit dem Futter ziemlich daneben weil er sich fürs Reh entscheiden würde und du kannst es nicht umlenken.
00:25:16: Du musst immer die Motifation finden, die diese Person dieses Individuum dieser Hund wer auch immer selber in sich trägt Und dann kannst du daraus entscheiden.
00:25:26: und das ist auch das einzige was die Person glücklich macht.
00:25:29: Wenn es die Person glücklich macht, dass die Kinder glücklich sind.
00:25:32: Dann ist das die Motivation.
00:25:33: und wer bin ich?
00:25:34: Dass ich sagen darf, das ist der falsche Weg.
00:25:36: andersrum wenn jemand sagt Ich habe zwar keine Ahnung Kindfamilie Haus- und Hof und keine Ahne was aber ich Bin super traurig damit dann bleibt da nicht.
00:25:48: Das ist auch für Die Familie Und Für Deine Kinder.
00:25:51: Es Ist Nicht Gut Wenn Du Da Bleibst.
00:25:53: Natürlich Klingt Er So Dass Man Braut Verantwortung und man hat doch gesagt das bleibt Für immer.
00:25:59: Aber jeder muss glücklich sein.
00:26:00: Du nimmst dem anderen auch die Chance, mit jemandem glücklich zu werden, der die Person so liebt wie sie ist.
00:26:06: und deswegen kein Ratschlag.
00:26:09: Findet eure eigene innere Motivation und folgt ihr.
00:26:12: Das ist, glaube ich das sinnvollste.
00:26:16: Und mutig sein!
00:26:17: Drei Sekunden Mut können das Leben verändern.
00:26:19: Ist der Moment wo du entscheidest oder achtundvierzig Stunden?
00:26:23: Oder
00:26:25: sieben Viertieinhalb.
00:26:27: Würdest du sagen ... Also Sicherheit ist ja eines der emotionalen Grundbedürfnisse.
00:26:32: Jeder Mensch hat, würde so sagen, dass sich das im Laufe bei diesem bisschen ... Dass sich da irgendwie auch was getan hat?
00:26:38: So, dass du früher vielleicht eher so sicherheitsmensch warst oder jetzt wirklich einfach nur?
00:26:46: Ich glaube aus meiner Kindheit raus gab es diese Sicherheit einfach nie.
00:26:54: Große Geschichte brauchen wir nicht drüber sprechen.
00:26:56: Separate Folgen.
00:26:57: Genau, folgt uns in dem Jahr für mehr.
00:27:01: Deswegen, ich kenne dieses Gefühl von wirklicher Sicherheit und fühlig behütet und beschützt.
00:27:09: Ist so nicht bei mir massiv gegeben gewesen.
00:27:11: Ich glaube auch nicht, dass das ein großes Bedürfnis für mich war.
00:27:16: Und ich habe auch niemanden auf den ich jetzt so massiv aufpassen müsste oder der von mir abhängig wäre im Sinne von Kinder.
00:27:27: habe ich das gar nicht.
00:27:28: Ich weiß, dass es das gibt.
00:27:29: So wie glaube an Gott, gibt es sowas?
00:27:30: Aber für mich ist es eine Fiktion und deswegen kann ich da nicht so gut mit umgehen oder greifen.
00:27:43: Die finanzielle Sicherheit habe ich schon verstanden.
00:27:47: Mir wäre es recht wichtig, dass ich jeden Monat Geld auf meinem Konto hab und meine Miete zahlen kann.
00:27:53: Aber ich weiß auch, dass ich im Zweifelsfall über Gastro-Jobs oder sonst was mich jederzeit über Wasser halten könnte.
00:27:58: Und das ist nicht sicher.
00:28:01: Das ist ja nicht das, was man als Sicherheit definieren würde, sondern eher so ein ... Weiß ich nicht?
00:28:08: Wie sagt man denn?
00:28:08: So ein Lebenmensch, ist das das?
00:28:11: Weil ich mich sogar nicht fühle.
00:28:13: für mich sehr erwachsene Momenten!
00:28:15: Ja, ich lebe Mensch und erwachsen schließt nicht aus.
00:28:20: Wie lange hast du Gastdroh gemacht?
00:28:22: Oder vorn an?
00:28:22: was waren irgendwie so?
00:28:23: Gefühlt
00:28:24: immer.
00:28:24: Okay.
00:28:27: Angefangen als Nebenjob beim Abi.
00:28:31: Und dann eine Weile, weil ich nicht wusste Studium oder Ausbildung ... Ach, ich weiß auch nicht!
00:28:37: Dann bleibt man ein bisschen hängen Und dann hab ich's ganz lang einfach als Nebenjob weitergemacht, weil ich ein Pferd haben wollte und so'n Pferde finanziert sich ja auch irgendwie nicht von alleine.
00:28:48: Wenn man jetzt das was ich beim Festival mache noch nimmt ist es quasi auch Gastro also Hospitality ist mehr oder weniger... Also irgendwie hängig immer noch drin.
00:28:56: Ja, ja.
00:28:56: Ich bin immer noch dafür da.
00:28:58: Auch der Kreis schließt sich!
00:29:00: Ich bin dafür da dass andere sich gut fühlen.
00:29:02: und wo wir fühlen.
00:29:03: Dann meistens war ich das ziemlich gut.
00:29:08: Kommen wir zu dem Punkt zurück dass du irgendwann aber an den Punkt kamst, wo du gesagt hast.
00:29:13: Ist ja ein Grenztreben das Seminar?
00:29:15: Die Kündigung?
00:29:15: Das fiel dir alles damit rein und ... Du kümmerst dich viel um andere, aber irgendwie dann doch nicht so um dich mal eine Zeit.
00:29:22: Also es war auch so.
00:29:23: Ja.
00:29:26: Und was hat das Seminar?
00:29:28: Ich weiß es ja wirklich tatsächlich nicht mehr.
00:29:30: Aber ich weiß, dass das viel bewegt hat, aber ich weiß nicht, ob's in dem Bereich jetzt auch irgendwie war.
00:29:34: also...
00:29:36: Um mich kümmern, beinhaltet bei anderen immer das ... Das Gefühl hat, man braucht so self-care time.
00:29:45: Wenn ich mich um mich selber kümmer, dann sind das Sachen die ich gerne mag.
00:29:50: Zum Beispiel dass ich Adventskalender bastel oder ... Dass ich mich mit Freunden treffe und mir den Hunden laufen gehe.
00:29:58: Das sind Sachen, die tun mir gut!
00:30:00: Also wenn jemand sagt, ich kümmere mich nicht um mich selbst, dann stimmt es nicht.
00:30:04: nur weil ich ein anderes Umfeld dabei suche.
00:30:08: Und ich hab bei Grenztrem oder als ich zu Grenztremen kam noch gedacht, dass die Art wie ich damit umgehen nicht richtig ist.
00:30:16: Also ich dachte das meine Art mit Problemen umzugehen und mit mir umzugehn irgendwie nicht stimmt weil eben so viele Leute gesagt haben ja jetzt achte doch mal auf dich und mach doch mal langsamer und guck doch mal was du brauchst.
00:30:30: und ich habe versucht irgendwas zu finden was ich brauche was mich glücklich macht was nichts mit anderen zu tun hat und dachte eben Ich bin halt irgendwie ein bisschen kaputt, kann ja passieren im Laufe der Zeit.
00:30:42: Und war ... ich weiß nicht ob das immer so ist, aber bei uns war ja Freitagabend, dass wir auf einen Zettel unsere Angst schreiben sollen und damit passierte ja was am Sonntag?
00:30:55: Ich möchte nichts sagen, was ich nicht sagen darf!
00:30:58: Nur verschneiden wir es raus!
00:31:01: Davor saßen wir eben draußen im Wald.
00:31:05: Ich weiß nicht, ob das für irgendjemanden nachvollziehbar ist.
00:31:07: Dass man Sonntag nicht mehr weiß, dass man Freitag gemacht hat ohne Alkohol getrunken zu haben oder irgendwas anderes genommen zu haben.
00:31:13: Aber ich wusste wirklich nicht mehr was sich am Freitage auf diesen Zettel geschrieben hat.
00:31:16: Ich wusste es in dem Moment nicht!
00:31:18: Ich wuste nicht mal mehr, dass ich den Zetteln geschrieben habe.
00:31:19: Du
00:31:20: wusstest aber schon, dass du noch im Seminar warst?
00:31:21: Ja, die Leute
00:31:22: mit rum kam mir auch sehr bekannt vor.
00:31:27: Wir schreiben jetzt etwas über mich selber auf diesem Zettl und ich habe danach diesen Angstzettel angeguckt und habe meinen Sonntagzettel angeguckt.
00:31:36: Und es war wirklich, meine Angst waren nicht gut genug zu sein.
00:31:39: Und auf meinem Sonntagszettl steht du bist genug!
00:31:42: Ich stand da an diesem Feuer und dachte das ist jetzt nicht euer Ernst.
00:31:47: Wie habt ihr das gemacht mit mir?
00:31:51: Einfach dieses ... Guck mal, die hat schon wieder Wortfindungsschierigkeit.
00:31:56: Du weißt was ich meine oder?
00:31:58: Dieses Gefühl dazu sein mit so vielen Menschen, die ich nicht kannte.
00:32:04: Ich kannte ja wirklich niemanden von euch!
00:32:06: Da war kein Kumpel, kein Ehemann, kein Jöhn was ... Ich kanne niemanden und das war plötzlich ein bisschen meine Familie in achtundvierzig Stunden.
00:32:16: Und ich hab mich so gut gefühlt bei euch im ganzen Szenario, dass ich das Gefühl habe, das ist mein Platz.
00:32:26: Hier bin ich wie ich bin.
00:32:28: Muss ja niemandem was vorspielen, ihr kennt mich nicht.
00:32:31: Im Zweifel zweigehe ich danach wieder und ... Niemand sieht mich mehr so!
00:32:36: Und dann drei Tage später hatte ich die Termierung auf der ganz deutlich steht du bist genug.
00:32:41: Ja das ist ja nicht vergessen gar keinen.
00:32:45: vor allem deswegen kann dieses Seminar für mich mehr als nur ein achtundvierzig Stunden Seminar gewesen hat bei mir sehr viel bewegt mich selber einzuschätzen.
00:32:56: Oh Gott, habe ich was Falsches gesagt?
00:32:58: Nein, nein,
00:32:59: nein!
00:32:59: Ich
00:33:00: sprach auch... Also es ist ja so.
00:33:03: Dafür machen wir jetzt ja und dafür habe ich uns Leben gerufen.
00:33:06: Es ist unglaublich.
00:33:07: Schön, so etwas zu hören.
00:33:11: Ich bin danach tatsächlich mehrfach noch gefragt worden.
00:33:13: von meinem Umfeld sind die Nachwirkungen immer noch da oder ist dieser erste Hype quasi vorbei?
00:33:21: Ich muss manche Lieder von unserer Playlist nur hören, das macht so heutzutage.
00:33:27: Grüß an Thomas!
00:33:27: An dieser Stelle habe ich eben ein Video geschickt aus ... Von der Unterschutzmorgen,
00:33:32: wie ich
00:33:32: die Jungs geweckt habe.
00:33:36: Für alle Teilnehmer von Grenztremen.
00:33:38: Sie können sich vorstellen was ich morgens abgespielt habe?
00:33:43: Aber so kommt immer wieder.
00:33:44: Es ist gesagt, es ist gesagt ...
00:33:46: Das ist definitiv der Slogan geworden von allen Seminalen?
00:33:50: Ja!
00:33:51: Es wiederholt sich aber auch immer im Leben.
00:33:53: Man wird achtsamer mit dem was man so von sich gibt, mit Versprechungen die man gibt und Leuten die man näher an sich ran lässt.
00:34:03: Was will ich denn über mich denken?
00:34:07: Ich gehe ja aus einem ... Gespräch raus und überlege mich, mir wirklich so ist das.
00:34:12: Hat diese Person jetzt das Bild von mir gekriegt was ich wirklich bin?
00:34:16: oder stellen die sich etwas ganz anderes vor?
00:34:19: Und also im Endeffekt was sich jemand vorstellt oder einbildet kann nicht beeinflussen aber ich kann eine Person sein mit der ich mich identifizieren kann und da bin ich sehr viel besser geworden.
00:34:31: ja doch und auch viel mehr am Nacken Ja.
00:34:43: Die Problematik, die wir immer haben ... Das Geld, das Seminar kostet ja nur mal Geld und auch nicht wenig.
00:34:49: Das muss man einfach so sagen.
00:34:52: Deswegen ist es uns fällst du ja immer schwer.
00:34:56: wie bringt man das rüber?
00:34:57: Wenn ich zum Beispiel einen Eindruck habe, pass auf, dass passt bei jemandem nicht.
00:34:59: Bei einem Telefon hat er gesagt, ich glaube, das ist das Geld jetzt gerade nicht mehr zu tun.
00:35:03: Du bist an einem anderen Punkt und das ist nichts für dich.
00:35:06: Aber wie würdest du aus deiner Sicht wirklich sagen Für wen wäre das Seminar?
00:35:11: Also was Konkret.
00:35:12: Jetzt kann man wieder viel sagen, wenn du mehr Selbstvertrauen haben willst und so Floskeln ... Aber einfach aus deiner Sicht irgendwie ... So ja...
00:35:22: Ich könnte jetzt eine kleine Umfrage einblenden.
00:35:25: Wie viele Leute haben mit mir danach schon über Grenztremen gesprochen?
00:35:27: Und wie vielen habe ich gesagt?
00:35:29: Das wär sowas für dich!
00:35:31: Du hast gerade mit Alex gesprochen.
00:35:33: Ja, das ist interessant genau.
00:35:35: Es
00:35:35: gibt wirklich, ich glaube dass jeder der nicht von sich aussagt, ich bin komplett mit mir im Rhein.
00:35:42: Ich habe keine Zweifel, dass das was ich gerade tue und bin.
00:35:47: Also solche Menschen dürfen einfach ihr Leben leben und sind ein Gänseblümchen und die Welt ist sauberhaft.
00:35:52: Ich hab in meinem Umfeld aber auch genug Menschen, die große Selbstzweifel haben, was ihren Job angeht, was ihr selbstbewusst sein, was ihre Beziehung angeht.
00:36:01: Also jeder von uns war mehr als einmal in der Situation.
00:36:04: Und ich sag auch nicht, dass Grenztremen alle diese Probleme löst.
00:36:06: also ihr seid ja kein... Danach ist ja nicht irgendwie die Person, die blöd ist weg oder der Job ist plötzlich toll.
00:36:13: Es geht ja um das eigene Mindset und allein diese achtundvierzig Stunden sich Zeit und bewusst auch für dieses Coaching zu entscheiden, das Handy wegzupacken – das ist wirklich ein massiver Schritt für alle!
00:36:30: Aber dass man sich... wirklich darauf einlässt, sollte das Geld wert sein.
00:36:35: Also mir war es das Wert mehr als das.
00:36:37: und ich muss auch dazu sagen die anderen Seminare mit denen ich telefoniert haben werden deutlich teurer gewesen.
00:36:42: Also
00:36:43: muss man einfach sagen, wir sind immer noch nicht.
00:36:47: Das weiß man mittlerweile, dass ich hier nicht so ... Aber der Marktwert wäre, was es wert ist eigentlich noch höher tatsächlich.
00:36:53: Es klingt immer viel natürlich aber das hast du in allen Bereichen.
00:36:57: und jetzt mal ein bisschen Eigenwerbung quasi für uns sozusagen.
00:36:59: Wir haben auch mehr Kosten als fast alle anderen Seminarteilnehmer aufgrund der Achtendvierzig Stunden.
00:37:03: weil man muss jetzt einfach mal so sagen von den Achtundvierzigt Stunden habt ihr sagen wir mal vierzig Stunden Programm Das vergesst
00:37:11: nicht viele.
00:37:11: Als ich hätte gesagt, sieben vierzehn halbiert?
00:37:12: Ja genau, gefühlt habt ihr natürlich so viel und das muss personell und auch alles geschämt werden.
00:37:19: Und das Catering
00:37:21: also...
00:37:21: Genau!
00:37:22: Das Caterings vorher auch nachher.
00:37:24: Das wird gerade überarbeitet von Marcelo und Jackie.
00:37:29: Aber es muss man halt einfach sagen die Kosten sind da schon einfach auch höher aber ist es halt jetzt einfach...
00:37:34: Natürlich ist es viel Geld.
00:37:35: aber auch da vergleiche ich jetzt wieder mit der Rettungsboje für dich wenn ich gerade arbeite, dann sagt mir eine Bekannte von mir und gute Freundin.
00:37:43: Boah für den Preis ist halt schon viel Geld!
00:37:47: Also die ist wieder verwendbar und dann sage ich naja aber Leute, die rauchen mal doofgesagt zahlen wieviel hunderte Euro im Monat für Rauchen?
00:37:57: Und ich kann davon nicht singen.
00:37:58: Ich hab selber geraucht lange oder weiß ich nicht.
00:38:01: wie viele Hundeleinen habe ich zu Hause oder weiss ich nicht was ich leute alles an Sachen kaufen die sie eigentlich nicht brauchen?
00:38:07: Es ist ja eine bewusste Entscheidung für oder gegen etwas Und die wenigsten Menschen, die eine Entscheidung treffen müssen haben so viel Geld übrig das es ihnen egal ist.
00:38:17: Also wenn ich jetzt irgendwie keine Ahnung, zehn Tausend Euro pro Tour im Monat verdiene dann sage ich auch ja ich kann jeden Monat zu einem Seminar leisten aber ich brauche dieses Seminar wahrscheinlich überhaupt nicht und es ist wichtig dass man sich bewusst dafür entscheidet.
00:38:32: und auch nicht so komme ich heute komme ich morgen ich sag's noch kurzfristig ab.
00:38:36: Nein, es ist eine bewusste Entscheidung und damit fängt doch deine ganze weitere Entwicklung an.
00:38:41: Dass du sagst dieses Geld was soll jetzt nicht weh tun aber was bewusst aufgebracht wird für ein Seminar investiere ich in mich um meinen Zukunft und das muss es wert sein.
00:38:54: also wenn ich dann ja dann falsche Menschen und ich bin mir sicher dass jeder der machen will eine Möglichkeit findet daran teilzunehmen.
00:39:05: Also, ich meine, ein Fisch ist aus
00:39:07: Kroatien.
00:39:08: Aus Kroatian eingeflohen tatsächlich?
00:39:11: Das ist so eine krasse Geschichte.
00:39:15: Die hat mir jetzt noch ... Das hat Carsten übergeben und wollte sie eigentlich schon vorher.
00:39:19: Das war drei Monate auf der Reise.
00:39:21: Hat sie mir noch Süßigkeiten geschickt.
00:39:23: Und viel Jahr, das war wirklich krass.
00:39:28: Ich sag, es ist ne kleine Familie geworden!
00:39:29: Dass
00:39:31: die Community-Charakter ist... Überwältigen, das muss man wirklich sagen.
00:39:35: Und als dieses Wort überwältigend ... Das ist der einzige sinnvolle Begriff, der mir da einfällt.
00:39:40: und ...
00:39:43: Perfekte
00:39:43: Überleitung!
00:39:44: Wir sind ja natürlich, wusstest du das?
00:39:50: Ja also ich hab in dem Podcast mit Ben schon über die Absage des Seminars im November letzten Jahres gesprochen und wie sehr mich das selbst auch getroffen hat tatsächlich, die Leute anzurufen und dass es für mich wirklich der emotionale Tiefpunkt war zur Zeit von Grenztremen halt.
00:40:05: Mhm.
00:40:07: Ja, aber Grenztrem wäre nicht Grenztreme und die Survivor wären nicht die Survivors wenn sich nicht zwei nämlich Tim und Rike sich Gedanken gemacht hätten und ich krieg das schon gar nicht mehr alles zusammen wie das gelaufen ist.
00:40:24: Soll ich es zusammenfassieren?
00:40:25: Ja bitte!
00:40:27: Geplant war ... Auch das, also Tim hatte ja für uns als wir am Sonntag fertig waren an diese kleinen Pakete.
00:40:34: Genau, Tim war April letzten Jahres deswegen ein Seminar vorher genau.
00:40:37: Genau.
00:40:37: Also Tim Weber, Positive Reminder
00:40:39: der in
00:40:39: jeder Folge mindestens einmal erwähnt wird und ein großartiger Mensch ist und gerade auf meine Hunde aufpasst.
00:40:44: Und ein Riesenfan von Grinstreben?
00:40:45: Genau.
00:40:46: Liebe Grüße Tim!
00:40:47: Wir lieben dich alle.
00:40:50: Genau Tim und ich ... Nein, Tim hatte diesen Umschlag eben gemacht sehr viel am Lagerfeuer unterhalten.
00:40:58: Und wir sind auch danach einfach in Kontakt geblieben, also es war direkt ... Obwohl
00:41:03: ihr euch ja nur an dem Sonntag, das muss man vielleicht noch sagen, ne?
00:41:05: Wir kamen uns vorher überhaupt nicht!
00:41:07: Wir hatten auch jetzt irgendwie nicht, weiß ich nicht so... Er war halt da und ich war da und wir haben uns unterhalten!
00:41:12: Magst
00:41:12: du ganz kurz noch sagen was bei dem sie mir nach Schlecht war von den Leuten?
00:41:16: Du
00:41:16: meinst, dass wir die Hälfte der Zeit für die Nachtwanderung gebraucht
00:41:20: haben?
00:41:20: Genau.
00:41:20: Ich dachte es wäre jetzt
00:41:21: eine Zeit.
00:41:23: Das kann ja keiner wissen, dass so viel besser sind als die.
00:41:28: Wir
00:41:28: hatten aber auch einen Kevin, das darf man
00:41:29: nicht vergessen.
00:41:30: Wenn man einen Kevin hat ist er besser.
00:41:33: Das muss ich immer sagen und bei uns sehen.
00:41:37: Genau an dem Sonntag haben wir uns zum ersten Mal getroffen, sind in Kontakt einfach geblieben haben festgestellt, dass wir ein paar Gemeinsamkeiten haben was so Mindset angeht.
00:41:48: Was ja alles angeht irgendwie und haben dann beschlossen das ich auch irgendwas für die November Survivor dazusteuern möchte.
00:41:57: Irgendwas
00:41:58: ist gut.
00:41:58: Moment!
00:41:59: Das war jetzt damals nur für die Survivor gedacht Und Tim hatte dann schon seine Idee und ich hatte meine Idee.
00:42:05: und dann haben wir überlegt wie wir das irgendwie zusammen verbinden können und haben Pläne gemacht und dann kam Achtung wird abgesagt.
00:42:11: Natürlich waren wir traurig, weil wir hatten ja Ideen.
00:42:14: Aber der erste Gedanke war oh mein Gott wie geht's jetzt Christian?
00:42:17: Wie geht es denn jetzt dem Team damit so wenn wir das schon schlimm finden dass wir nicht am Sonntag zu euch kommen?
00:42:24: wie gehts euch denn?
00:42:25: und dann war netterweise gibt sie eine eine survivor Gruppe eine WhatsApp-Gruppe mit den Survivern Und die haben wir dann kurzerhand angeschrieben und haben Genügend Leute gefunden, um für euch, also sprich das Grenztreben-Team jeder einen Adventskalender zu machen.
00:42:45: Und?
00:42:45: Das waren viele!
00:42:46: Es waren wie vierzehnden Daumen...
00:42:48: Ich hätte jetzt fünfzehn gesagt, fünfzehnt nach fünfzehmands.
00:42:50: aber so ich habe selber den Überblick verloren mich über Aber
00:42:53: es haben von allen Seminaren welche mitgemacht.
00:42:57: Also es war auch jedem natürlich selber überlassen Wie viel und was und Waren alle freigestellt was zum Machen oder nicht.
00:43:03: Es war nur wichtig es ist fünftes Mal dass gleiche damit nachher nicht einer mehr oder weniger hat.
00:43:08: Und dann hatten wir die liebe Anna, die uns ... Oder Anna und Lars eigentlich ist.
00:43:15: Die gesagt haben, guck mal!
00:43:17: Wir treffen uns einfach bei uns zu Hause.
00:43:19: Wir schummen irgendwie das Team zusammen überraschend in den Christianen.
00:43:25: Das hat nicht so gut funktioniert wohlgemerkt.
00:43:28: Der Rest schon?
00:43:29: Und stellen da dann die Adventskalender zusammen.
00:43:33: Ja und das Team, also es war viel Vorbereitung.
00:43:38: Mega!
00:43:39: Es hat wirklich so viel Spaß gemacht.
00:43:42: Ich glaube ich habe noch nie so viele Nachrichten von Tim gekriegt aber wir waren auch danach übrigens so... Oh mein Gott was haben wir uns jetzt noch zu erzählen?
00:43:49: Egal, wir bleiben in Kontakt.
00:43:51: Das war einfach toll.
00:43:52: Es war toll die Leute aus meinem Seminar bei dem ich war zu sehen, es waren toll die anderen zu sehen.
00:44:00: Es war großartig zu sehen dass wir das komplette Team damit überrascht haben weil das team wusste ja dass wir da sind und dich überraschen wollen
00:44:08: aber
00:44:09: die wussten vom Rest nichts und ich glaube das haben sie auch erst verstanden als wir es ihnen wirklich... also jetzt euch wirklich in die Hände drücken?
00:44:16: Ja das Tien ist ja nicht super schlau deswegen Spass!
00:44:20: Ja,
00:44:21: die waren ... es war wirklich einfach herrlich.
00:44:24: Eure Gesichter und das war so schön!
00:44:26: Ich hab mir jetzt gerade die Fotos noch mal angeguckt gehabt in dem Video.
00:44:29: Wir werden auf jeden Fall im Rahmen dieser Podcast-Folge das Foto, was wir gemacht haben dann im Garten bei Anna und Blas machen.
00:44:36: Das setzen wir immer an.
00:44:38: Das war wirklich toll.
00:44:40: Es war so ein großartiger Tag.
00:44:43: Wirklich?
00:44:43: Ja also da waren ... Es war eine Überraschung und dann wiederum keine Überraschnung, muss man sagen.
00:44:51: Vor Ort war klar, als ich die ersten Autos wiedererkannt hab ... Die ersten auswärtigen Kennzeichen.
00:44:57: Dass irgendwas passiert aber dass es so krass wird und sie da Adventskalender gebastelt hat wirklich für jeden einzelnen.
00:45:03: Da stehen die meisten Sachen noch?
00:45:04: Ja!
00:45:04: Ich hab schon gesehen,
00:45:05: freu mich.
00:45:06: Die müssen alle ins Büro und kommen in das neue Podcaststudio.
00:45:11: Ähm ja... Ich musste die peinlichste Situation, meine peinliche Grenztremssituation war.
00:45:22: Weil ... Die Teilnehmer müssen ja auch an einem bestimmten Punkt singen sozusagen.
00:45:28: Ihr habt ein bisschen Zeit was zu lernen und dann müsst ihr singen, ansonsten geht's nicht weiter voran.
00:45:32: Und das habt ihr natürlich zum Anlass genommen, mich in die Scheiße zu reiten und zu sagen okay Christian jetzt musst du mal singen!
00:45:41: Bevor ich ins Wohnzimmer durfte, musste ich wie am Weihnachten dieses Lied singen Und es war wirklich sehr unangenehm, alleine da zu singen.
00:45:51: Aber auch das hab ich dann durchstanden.
00:45:52: Ihr habt mich irgendwann erlöst und ich durfte rein ... Dann flossen tatsächlich ein paar Tränen.
00:45:57: Weil das war schon dann der, man muss sagen mit den Briefen, die ich von den Teilnehmern gekriegt habe, waren die zwei Momente, die mein Leben nicht vergessen werde.
00:46:09: Und die auch dafür sorgen werden dass Grenztremen immer weiter laufen wird und wachsen wird.
00:46:17: weil Das, was du eben so schön gesagt hast ... ich krieg's nicht mehr zitatmäßig hin.
00:46:22: Du hast ... nie eine Begabung hast du nicht gesagt.
00:46:26: Aber du bist in der Lage anderen zu helfen und dafür zu sorgen, dass es den gut geht.
00:46:31: Mit Granztrem mit dieser Vision, die ich da irgendwie im Kopf habe und die jetzt lebe ist das genau das.
00:46:37: Ja!
00:46:38: Und ... das sind die Momente... ähm ... die mich never ever mehr zweifeln lassen an meinem Weg.
00:46:48: Also wirklich null Komma Null Egal, wie schlecht es mir ging oder sonst irgendwas.
00:46:53: Das waren die Momente, diese zwei.
00:46:54: Da brauch ich mich nur an die erinnern.
00:46:55: Es gibt tausende mittlerweile.
00:46:59: Aber das ist einer der Top-Zwei-Momente, wo ich sage, krass ... Wenn Menschen, die ich vorher nicht kannte so etwas machen und dann nimmst du ja auch noch Fahrtstrecke auf und die anderen auch.
00:47:11: Und Zeit und auch noch Geld!
00:47:14: Ich hab auch noch Scheiße gebaut, weil ich war ja verantwortlich dafür.
00:47:16: Dass das Seminar abgesagt wird, muss man einfach mal so sagen.
00:47:20: Also, ich bin nur verantwortet für das große Ganze und trotzdem habt ihr dann sowas ins Leben gerufen?
00:47:24: Das war ... unfassbar krass!
00:47:28: Eine Sache, die ich eben schon erzählen wollte aber ein bisschen ab, weil man sagt immer, ich krieg die Rückmeldung, Christian du musst mehr von dir erzählen beim Podcast.
00:47:36: Aber es soll nicht um mich gehen, aber... Emotionale Grundbedürfnisse der Anerkennung ist bei mir extrem hoch.
00:47:46: Aufgrund meiner Vergangenheit, Minderwertigkeitskomplexe und was ich seit Grenztrem krass gewandelt habe, ist die Art und Weise wie ich mich diese Anerkennen holen.
00:47:55: Also ich brauche das immer noch.
00:47:57: Ich finde das super!
00:48:00: Aber ich hab das letzte noch mit jemandem drüber gesprochen.
00:48:02: Es geht mir mittlerweile um die tiefe Anerkennung, also mir gibt das was ihr mir als Teilnehmer gibt, gibt mir viel mehr ... Als wenn irgendwo Kollegen oder Freunde sagen, boah, das war krass, was du da gemacht hast oder eine Geschichte oder weiß ich nicht irgendwie so?
00:48:16: Also das hat sich bei mir gewandelt.
00:48:18: Das ist schon
00:48:20: schön.
00:48:21: Deine eigenen, forty- acht Stunden.
00:48:23: Ja wirklich!
00:48:24: Da hast du doch ein Survivor T-Shirt anziehen.
00:48:27: Das können wir abstimmen lassen bei den Survivalern.
00:48:29: Das würde ich niemals anziehen ohne euch vorher gefragt zu haben,
00:48:33: ne?
00:48:34: Es ist auch ein weißen T-Shirt, glaube ich.
00:48:37: Man sieht mich nicht.
00:48:37: Ich habe keinen Grenztremt-T-Short an, weil es in der Wäsche ist tatsächlich und ich hab nur noch eins im S. Und das würde mir ... Das wäre Hauteng, sag ich mal.
00:48:46: Aber das wär ... Ja, kurz zur Abstecher da drin.
00:48:52: Marcel darf raus schneiden
00:48:54: oder was?
00:48:55: So ihr Lieben, das war Folge eins mit der lieben Rike.
00:48:59: Wenn Ihr wissen wollt wie es weitergeht dann schaltet in vierzehn Tagen wieder ein Dann kommt Folge zwei raus und wenn euch die Folge gefallen habt hat dann lasst uns gerne einen Like da.
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